Formel 1 in der Pole-Position: Apples globaler Einfluss beschleunigt Motorsport
Der kürzlich bekannt gegebene Übertragungsvertrag zwischen der Formel 1 und Apple verspricht der Motorsport-Königsklasse eine Revolution, die weit über die Landesgrenzen der Vereinigten Staaten hinausgehen soll. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist sich sicher, dass der Einfluss des amerikanischen Tech-Giganten einen gewaltigen Schub für die globale Verbreitung der Formel 1 bedeuten wird. Zweifel an der Umsetzung der ehrgeizigen Pläne gibt es für ihn und seine Kollegen, darunter auch Laurent Mekkies von Red Bull, keine. Ab dem kommenden Jahr wird Apple die Rechte zur Übertragung der Formel 1 in den USA innehaben; ein Vertrag, der auf fünf Jahre angelegt ist.
Für Abonnenten von Apple TV entstehen keine zusätzlichen Kosten, eine Auswahl der Rennen wird auch über die Apple App frei zugänglich sein. Gerüchten zufolge investiert Apple pro Saison 150 Millionen US-Dollar in dieses Vorhaben. Besonders beeindruckend sei, so Wolff, die enorme Reichweite von Apple, die maßgeblich zur Steigerung der Bekanntheit der Formel 1 beitragen könne.
Der Geschäftsführer von McLaren, Zak Brown, äußerte seine Vorfreude darüber, wie Apple den Rennsport weltweit präsentieren wird. Herausgestellt wurde von Apple-Manager Eddy Cue die hohe Dichte an Technologie in der Formel 1, die Apple begeistert. Der menschliche Faktor gepaart mit außergewöhnlicher Technologie mache die Faszination des Motorsports aus.
Ein prägender Vorgeschmack auf die Kollaboration von Apple und der Formel 1 war der Film 'F1 - The Movie', der mit Brad Pitt in der Hauptrolle zu einem globalen Kassenschlager avancierte. Drehorte waren unter anderem Grand-Prix-Wochenenden, was den Film unvergleichlich authentisch machte. Ab dem 12. Dezember wird er bei Apple im Stream verfügbar sein. Eddy Cue ist überzeugt, dass die Formel 1 in den USA enormes Potenzial hat, trotz des bisherigen Schatten-Daseins gegenüber IndyCar und Nascar.

