Final Fantasy 7 Remake Part 3: Gameplay-Revolution soll alles Bisherige in den Schatten stellen
Die epische Saga um Cloud, Tifa und Sephiroth nähert sich langsam ihrem monumentalen Finale, doch die kreativen Köpfe bei Square Enix denken gar nicht daran, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Während die Fans gespannt auf den dritten und letzten Teil der Final Fantasy 7 Remake-Trilogie warten, hat Director Naoki Hamaguchi auf der Brasil Game Show eine Bombe platzen lassen. In einer aufsehenerregenden Ankündigung versprach er, dass das große Finale nicht nur die Geschichte zu einem fulminanten Abschluss bringen, sondern auch ein völlig neuartiges Gameplay-Erlebnis bieten wird. Damit wird die Philosophie der Trilogie konsequent fortgesetzt, die jeden Teil als eigenständige, innovative Spielerfahrung etablieren will.
Die Evolution des Spielgefühls: Von Linearität zur Freiheit
Ein Blick zurück verdeutlicht die Entwicklungsreise, die das Projekt bereits hinter sich hat. Final Fantasy 7 Remake präsentierte sich als ein bewusst lineares, kapitelbasiertes und story-getriebenes Abenteuer, das die Spieler eng an der Hand durch die erdrückenden Straßen Midgars führte. Mit Final Fantasy 7 Rebirth sprengte das Team diese Fesseln und entließ die Spieler in eine weitläufige, offene Welt, die zur Erkundung einlud und ein bisher ungeahntes Gefühl der Freiheit vermittelte. Auch das Kampfsystem erfuhr eine signifikante Weiterentwicklung, mit mehr Synergie-Angriffen und Kombinationsmöglichkeiten. Diese bewusste Evolution ist kein Zufall, sondern Teil eines größeren Plans, wie Hamaguchi nun bekräftigte.
Der nächste Quantensprung: Was erwartet uns in Teil 3?
„Der erste Teil zeichnete sich durch seinen story-getriebenen Fortschritt aus, der zweite erweiterte dies um ein Open-World-Design, das mehr Spielerfreiheit bot“, erklärte Hamaguchi. „Aufbauend auf dem zweiten Teil wird auch der dritte so gestaltet, dass er den Spielern ein neues Spielerlebnis beschert.“ Über die genaue Natur dieser Neuerung hüllt sich der Director noch in Schweigen, doch die Andeutung befeuert bereits jetzt wilde Spekulationen. Während die offene Welt von Rebirth bestimmte Zonen noch hinter Story-Fortschritten verriegelte, könnte das Finale einen radikalen Schritt weitergehen: Möglicherweise erwartet uns eine totale, uneingeschränkte Freiheit von der ersten Spielminute an, in der wir die Welt nach Belieben bereisen können.
Ein Epos in drei Akten: Die Bürde der Vollständigkeit
Auf der gleichen Veranstaltung sprach Hamaguchi auch über die grundlegende Entscheidung, das Remake in drei separate Projekte aufzuteilen. Der Grund sei simpel und zugleich eine Liebeserklärung an die Fans: Das Entwicklerteam wollte absolut nichts aus der ursprünglichen Geschichte herausschneiden. „Final Fantasy 7 hat eine riesige Fangemeinde“, so der Director. „Wir hätten Teile kürzen und es zu einem Spiel machen können, aber die Fans des Originals hätten uns das niemals verziehen.“ Die moderne Technologie erfordere diesen umfangreichen Ansatz, um der epischen Erzählung gerecht zu werden. Zum Abschluss versicherte er, dass er bereits eine klare Vorstellung vom Ende habe – ein Finale, das sowohl langjährige Kenner als auch neue Fans, die erst durch die Remake-Trilogie zur Serie fanden, gleichermaßen begeistern und emotional abholen wird.


