Fernost-Börsen: Uneinheitlicher Start ins neue Jahr

Die asiatischen Aktienmärkte starteten mit gemischten Ergebnissen in die neue Handelswoche. Während die Börsen in Japan und auf dem chinesischen Festland optimistisch ins neue Jahr gingen, zeigten sich die Märkte in Australien und Hongkong stabil. Bemerkenswert blieb die relative Stabilität der Börsenplätze trotz geopolitischer Spannungen, wie sie durch die US-Aktionen in Venezuela angefacht wurden.
In Tokio verzeichnete der Nikkei 225 einen deutlichen Anstieg und erreichte mit einem Plus von 3,0 Prozent auf 51.833 Punkte einen Zweimonatshöchststand. Dieser Aufschwung wurde durch eine Stabilisierung der japanischen Produktionstätigkeit nach mehrmonatiger Flaute unterstützt, was den Markt optimistisch stimmte.
Der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen folgte diesem Trend mit einem Anstieg von 1,7 Prozent auf 4.718 Punkte. Diese Entwicklung fand statt, obwohl das chinesische Wirtschaftswachstum, insbesondere im Dienstleistungssektor, zuletzt Anzeichen einer Verlangsamung zeigte.
Im Gegensatz dazu verzeichnete Hongkongs Hang-Seng-Index einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent auf 26.321 Punkte. Nach den starken Zugewinnen vom Freitag hielten sich die Märkte in der Sonderverwaltungszone insgesamt jedoch stabil.
Seoul setzte seinen Höhenflug fort, wobei der Kospi-Index um beeindruckende 3,4 Prozent zulegte. Der Index profitierte von der starken Performance des vergangenen Jahres, welches mit einem bemerkenswerten Gewinn von über 70 Prozent endete.
Australiens S&P/ASX 200 blieb nahezu unverändert bei 8.729 Punkten und zeigte sich im Vergleich ruhig, nachdem die Märkte dort bereits am vorherigen Handelstag gestiegen waren.

