Ferienstart und Staupotenzial: Deutschlands Autobahnen vor Herausforderung
Mit dem Beginn der Sommerferien in den ostdeutschen Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fällt auch der Startschuss für eine intensive Reisesaison auf Deutschlands Straßen. Nicht nur Füller und Bücher, sondern auch die erwartete Verkehrsbelastung auf den Autobahnen sorgt für einige Aufregung, da parallel Urlauber aus Nordeuropa gen Süden unterwegs sind.
Ein steigendes Verkehrsaufkommen wird vor allem durch etwa 1.200 aktuelle Baustellen auf deutschen Autobahnen verschärft. Diese könnten die Nerven vieler Fahrer auf eine harte Probe stellen. Besonders der 11. Juli wird von Experten des ADAC als kritischer Tag eingeschätzt, da dann auch die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen in die Sommerpause starten und die Straßen damit weiter belasten werden.
Das Schlusslicht der Ferienstarts bildet Bayern, das sich wie gewohnt bis zum 1. August Zeit lässt, um seine Schülerschaft in den Urlaub zu entlassen. Insgesamt haben sich die Bundesländer wieder auf acht unterschiedliche Ferienzeitpunkte verständigt. Diese gestaffelten Anfangstermine sollen die Verkehrsströme regulieren, die Ferien jeweiliger Regionen aber auch flexibler gestalten.

