Fed im Wandel: Trumps Berater und der umstrittene Mar-a-Lago-Akkord
Die jüngsten Entwicklungen in der Führung der US-Notenbank Fed sorgen für Unruhe in der Finanzwelt. Der Eintritt von Stephen Miran, einem engen Wirtschaftsberater von Donald Trump, in das Führungsgremium der Fed wirft Fragen auf. Miran hat sich als Verfasser des Dossiers über den sogenannten Mar-a-Lago-Akkord einen Namen gemacht. Dieser Plan sieht einen erzwungenen Umtausch von US-Staatsanleihen für ausländische Investoren vor. Sie sollen unter Druck dazu gebracht werden, ihre Anleihen gegen neue, langfristige und fast unverzinste Bonds zu tauschen.
Ein solcher Schritt würde einen Tabubruch darstellen, ähnlich dem Versuch, die Unabhängigkeit der Fed zu untergraben und sie zu einer erweiterten Handlungsabteilung des Weißen Hauses zu machen. Inmitten dieser Ungewissheit sind die Hoffnungen hoch, dass Jerome Powell, der noch für rund neun Monate im Amt verbleibt, die Trump-Regierung von der Umsetzung solcher kontroverser Pläne abhalten kann. Experten sind gespannt, wie sich diese Dynamik entfalten wird und welche Folgen sie für die globale Finanzstabilität haben könnte.

