Fallout 76: Burning Springs Update bringt eine neue Region und den Ghul aus der Amazon-Serie
Während die Echos der letzten massiven C.A.M.P.-Überarbeitung noch nachhallen, schürt Bethesda bereits das Feuer für den nächsten gewaltigen Inhaltsschub, der das postapokalyptische Universum von Fallout 76 in seinen Grundfesten erschüttern wird. Unter dem bedrohlich klingenden Namen „Burning Springs“ kündigt sich ein kostenloses Update an, das nicht nur die bisher größte Kartenerweiterung in der Geschichte des Spiels mit sich bringt, sondern auch eine ikonische Figur aus dem gefeierten Amazon-Serienhit direkt ins Herz von Appalachia verpflanzt. Anfang Dezember ist es so weit: Das Ödland bekommt eine neue, lodernde Wunde.
Eine erschreckend schöne Apokalypse
Im neuesten „Aus dem Vault“-Video enthüllen die Entwickler eine neue Region, die als „erschreckend schön“ beschrieben wird. Die visuellen Eindrücke lassen erahnen, dass sich die Designer von den düster-morbiden Landschaften von Fallout 3 und der staubigen Weite von Fallout: New Vegas inspirieren ließen. Dieses neue Gebiet, das als die bislang umfangreichste Erweiterung der Spielwelt gilt, wird die zentrale Handlung fortsetzen und die Überlebenden bis in den benachbarten Bundesstaat Ohio führen. Inmitten der glimmenden Schlote und verworrenen Pfade dieser neuen Zone warten zudem zwei brandneue öffentliche Events darauf, von wagemutigen Abenteurern gemeistert zu werden, die mit einem frischen Satz an Belohnungen locken. Der Startschuss für dieses Inhaltspaket markiert gleichzeitig den Beginn der 23. Saison des Spiels: „Blood and Rust“.
Ein Kopfgeldjäger aus einer anderen Welt
Die wohl größte Überraschung, die in den rauchenden Trümmern von Burning Springs auf dich wartet, ist die Ankunft einer Figur, die Serienfans bestens bekannt sein dürfte: Der Ghul, einer der Protagonisten aus Amazons erfolgreicher Fallout-Adaption, gibt sich die Ehre. Und es ist nicht nur irgendein Ghul – die Figur wird von niemand Geringerem als Walton Goggins selbst gesprochen, der seine Rolle aus der Serie wieder aufnimmt. Dieser unsterbliche Revolverheld wird als Quelle für eine Reihe neuer, Kopfgeldjäger-bezogener Quests dienen und damit eine völlig neue Art von Missionen ins Spiel bringen. Eine transmediale Brücke, die die Welt des Spiels und die der Serie auf faszinierende Weise miteinander verknüpft.
Ein Ödland im stetigen Wandel
Dieses gewaltige Update ist nur der jüngste Beweis für Bethesdas unermüdliches Engagement, die Welt von Fallout 76 stetig weiterzuentwickeln. Production Director Bill Lacoste blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück: von den anspruchsvollen Raids in den „Gleaming Depths“ über die Möglichkeit, selbst als Ghul zu spielen, bis hin zur Einführung des Angelns und der jüngsten, umfangreichen Überarbeitung des C.A.M.P.-Systems. Apropos Lagerbau: Auch hier gibt es Zuwachs. Vault-Dwellers können ihrem trauten Heim bald ein neues, invasives Haustier hinzufügen – das Radhog. Die bevorstehende Erweiterung fügt sich nahtlos in diese Kette an kostenlosen Inhalten ein und verspricht, die postnukleare Sandbox so lebendig und gefährlich wie nie zuvor zu machen.

