Let’s Plays und Gaming-Streams sind bei den Deutschen beliebt

Gaming-Livestreams und Let’s Plays begeistern Millionen Menschen in Deutschland. Egal, ob man den Spielablauf der neuesten Titel erleben, sich Tipps zum Lieblingsspiel anschauen oder sich einfach gut unterhalten möchte. So schaltet jede beziehungsweise jeder Dritte ab 16 Jahren in Deutschland (32 Prozent) bei solchen Formaten zu Games auf Twitch, YouTube und Co. ein. Das entspricht rund 23 Millionen Menschen. Gaming-Livestreams und Let’s Plays verfolgen vor allem die 16- bis 24-Jährigen: Mehr als 6 von 10 von ihnen (63 Prozent) sind bei den Formaten als Zuschauende dabei. Mehr als die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) zwischen 25 und 34 Jahren schaut sich solche Gaming-Videoinhalte ebenfalls an. Das ergab eine repräsentative Umfrage des game – Verband der deutschen Games-Branche in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen YouGov.
Gaming-Streamerinnen und -Streamer erzielen mit Let’s Plays und Gaming-Livestreams mittlerweile Millionenreichweiten und haben treue Fangemeinden. Insbesondere der Community-Aspekt trägt zur großen Popularität der unterhaltsamen Videos bei. Häufig können Zuschauende live im Chat mit ihren Lieblingsspielenden interagieren oder die Streamenden beziehen die Kommentare der Community direkt in das Geschehen mit ein. Auch anderweitig wirken die Let’s Plays und Gaming-Streams, was ihre große Bedeutung unterstreicht: Rund 17 Millionen Deutsche (24 Prozent) sind schon einmal über solche Formate auf Games oder andere Produkte aufmerksam geworden, über deren Kauf sie anschließend nachgedacht haben.
„Let’s Plays und Gaming-Livestreams sind ein faszinierender Ausdruck interaktiver Games-Kultur. Anders als im TV findet hier ein direkter Austausch zwischen Streamenden und Publikum statt. Diese Nahbarkeit ist auch ein Grund für die Beliebtheit der Streamerinnen und Streamer, die längst Star-Status haben, wie etwa die stundenlangen Warteschlangen bei den Autogrammstunden auf der gamescom zeigen“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game. „Immer häufiger wählen daher auch klassische Medien oder die Politik die interaktiven Streams, um ein neues jüngeres Publikum zu erreichen: von ehemaligem Kanzlerkandidat Robert Habeck, der während des letzten Bundestagswahlkampfs bei Gaming-Streamer ‚HandOfBlood‘ zu Gast war, bis hin zu bekannten Medienformaten wie die ‚tagesschau‘ oder ‚Bares für Rares‘, die jetzt auch auf Twitch-Streams setzen.“
Wer zu Deutschlands „Spieler*in des Jahres“ gekürt werden soll, entscheidet die Community mit
Über die besten Gaming-Streamerinnen und -Streamer und Spielenden in Deutschland, die Außergewöhnliches leisten, kann die Community beim Deutschen Computerspielpreis 2026 mitentscheiden. Bei der wichtigsten Auszeichnung für die deutsche Games-Branche werden neben den besten Spielen des Jahres aus Deutschland auch Spielerinnen und Spieler ausgezeichnet, die sich durch ihre spannenden Let’s Plays, ihr Engagement für die Community oder ihre E-Sport-Leistungen hervorgetan haben. Nominiert sind in diesem Jahr Copeylius, Dennsen86, Felikah und JenNyan.
Hier geht es zur Abstimmung: https://deutscher-

