EZB drängt auf Einführung des CBDC im Jahr 2029 – Die Ära des digitalen Euro naht

Beamte der Europäischen Zentralbank haben in dieser Woche ein klares Ziel gesetzt: die Einführung des digitalen Euro im Jahr 2029. Dieses Ziel wurde von hochrangigen EZB-Funktionären als realistisch beschrieben, selbst wenn die Bank erklärt hat, dass die Vorbereitungsarbeiten über das formelle Ende ihrer aktuellen Phase im Oktober 2025 hinaus fortgesetzt werden. Laut Berichten hängt der Zeitplan von neuen EU-Gesetzen und der technischen Bereitschaft ab.
Vorbereitungsphase geht nach Oktober 2025 weiter
Berichten zufolge hat die EZB im November 2023 mit der Vorbereitungsphase begonnen und seitdem Regeln aufgebaut und Optionen getestet. Der formelle Abschnitt dieser Phase sollte im Oktober 2025 enden, aber Beamte haben gesagt, dass die Arbeiten nicht aufhören werden.
Zugehörige Aufgaben umfassen unter anderem die Fertigstellung des Regelwerks, die Entscheidung wie Datenschutz und Anti-Geldwäsche-Prüfungen funktionieren werden sowie die Auswahl von Dienstleistern und technischen Infrastrukturen. Eine endgültige Entscheidung zur Ausgabe wird erst getroffen, wenn der rechtliche Rahmen feststeht.
Was das Ziel 2029 für Märkte und Banken bedeutet
Berichte haben offengelegt, dass die Bank auf eine Einführung zur Mitte des Jahres 2029 abzielt, wenn alles im Einklang steht – Gesetzgebung, Systeme und Nutzer-Tools. Das lässt vier Jahre für Gesetzgeber und Marktteilnehmer, um zu handeln.
Banken werden genau hinsehen. Auch Fintech-Unternehmen und Zahlungsplattformen. Einige Regulierungsbehörden haben erklärt, dass sie wollen, dass Zentralbankgeld elektronisch verfügbar ist, damit die Bürger weiterhin sicheres öffentliches Geld nutzen können, da die Verwendung von Bargeld zurückgeht.
Politischer Druck und internationaler Kontext
Laut Medienberichten haben politische Signale von außerhalb der EU zur Beschleunigung der Gespräche beigetragen. Die Schritte von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf Krypto- und Stablecoin-Regulierungen wurden von einigen EU-Minister als Grund genannt, Europas eigenen Plan zu festigen.
Die EZB sagt, der digitale Euro sei teilweise dazu da, um öffentliches Geld relevant zu halten, während private Zahlungsmöglichkeiten sich vermehren. Jede Entscheidung über die Ausgabe und Verteilung einer Einzelhandels-CBDC benötigt jedoch noch die Zustimmung der EU-Gesetzgeber, bevor die Bank mit breiten Einführungen beginnen kann.
Offene Fragen rund um Design und Limits bestehen weiterhin. Werden Einzelhandelskonten Zinsen erhalten? Wie viel kann eine Person in digitalen Euro behalten? Können Bürger die Währung offline verwenden? Diese grundlegenden Fragen müssen von Gesetzgebern und der EZB gemeinsam beantwortet werden.
Berichten zufolge strebt die EZB an, den Datenschutz zu schützen und gleichzeitig den AML-Vorschriften zu entsprechen, aber diese Ziele stehen manchmal im Konflikt und benötigen Abwägungen.
Ein enges Zeitfenster, aber keine Garantie. Der Zeitplan 2029 ist ein Signal an Märkte und Entwickler. Es ist ein Ziel, kein Versprechen. Berichten zufolge wird der Weg der Bank davon geprägt sein, wie schnell die EU-Gesetzgebung voranschreitet und wie gut technische Tests in den nächsten Monaten und Jahren verlaufen.

