Euroschwäche nach Eklat zwischen Trump und Selenskyj
Die Gemeinschaftswährung Euro geriet unter Druck, nachdem ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj abrupt beendet wurde. Im späten Handel an den US-Devisenmärkten sank der Euro auf 1,0360 US-Dollar und markierte damit ein Tagestief. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs noch auf 1,0411 Dollar festgesetzt, nachdem dieser am Vortag bei 1,0477 Dollar gelegen hatte. Der Dollar verteuerte sich entsprechend auf 0,9605 Euro im Vergleich zu 0,9544 Euro am Vortag.
Der Zwischenfall ereignete sich während eines Treffens in Washington, das aufgrund eines öffentlich ausgetragenen Disputs der Staatsoberhäupter ohne Ergebnis frühzeitig beendet wurde. Eine ursprünglich geplante gemeinsame Pressekonferenz fiel ebenfalls den Ereignissen zum Opfer. Trotz der angespannten Situation vor der Weltöffentlichkeit äußerte sich Selenskyj im Anschluss dankbar für die Unterstützung der USA.

