Europas Börsen zeigen sich stabil, doch Weihnachtsruhe kehrt ein
Mit einem lethargischen Wedeln verabschiedeten sich die wenigen aktiven europäischen Handelsplätze am Mittwoch in die verdiente Weihnachtspause. Der vielbeachtete EuroStoxx 50 zeigte kaum Bewegung und schloss mit einem minimalen Rückgang von 0,05 Prozent bei 5.746,24 Punkten. Auch der französische Index CAC 40 präsentierte sich nahezu regungslos und blieb bei 8.103,58 Zählern. Nicht ganz so unbeeindruckt zeigte sich der britische FTSE 100, der um 0,19 Prozent auf 9.870,68 Punkte nachgab.
Während die Handelsräume in Frankfurt, Zürich und Wien bereits am Dienstag ihren letzten Vorweihnachtsgeschäftstag begangen hatten, müssen Anleger auf dem Kontinent nun bis zum Montag geduldig warten. Anders in den USA, wo die Börsentätigkeit nach lediglich einem Tag Unterbrechung bereits wieder am Freitag lebendig wird.
In der französischen Hauptstadt sorgte der Pharmakonzern Sanofi für Schlagzeilen. Seine Aktien beendeten den Tag mit einem leichten Minus von 0,74 Prozent. Im Fokus steht das angekündigte Übernahmeangebot für den US-Impfstoffhersteller Dynavax, das Sanofi mit 15,50 US-Dollar pro Aktie und einem Gesamtvolumen von gut zwei Milliarden Dollar locken möchte.
Ebenfalls im Rampenlicht stand der britische Energiemogul BP, dessen Papiere um 0,39 Prozent fielen. Der Grund: BP veräußert den Großteil seines Anteils am Schmierstoff-Spezialisten Castrol für satte sechs Milliarden Dollar an den ambitionierten US-Investor Stonepeak Partners. Dieser Verkaufspreis, angereichert durch Vorabzahlungen für zukünftige Dividenden, trifft jedoch nicht vollends die vormals gehegten Erwartungen.

