Europas Börsen trotzen den Wirtschaftssorgen
Die europäische Börsenlandschaft zeigte sich am Dienstag von ihrer robusten Seite, auch wenn ein Hauch von Unsicherheit in der Luft lag. Wirtschaftliche Sorgen aus den USA, insbesondere eine unerwartete Abkühlung der Stimmung im dortigen Dienstleistungssektor, drückten zeitweise auf die Kursentwicklung. Trotz dieser Wolken am Börsenhimmel endeten die bedeutendsten Indizes des Kontinents schließlich mit grünen Vorzeichen. Der Eurostoxx 50, als maßgeblicher Index der Eurozone, konnte einen leichten Zuwachs von 0,14 Prozent verzeichnen und schloss mit 5.249,59 Punkten. In London legte der FTSE 100 um 0,16 Prozent zu und schloss bei 9.142,73 Zählern, ein Zeichen der Stabilität in turbulenten Zeiten. Der SMI in Zürich überzeugte mit einem Plus von 0,34 Prozent und erreichte 11.858,33 Punkte. Der schweizerische Markt bewies Standhaftigkeit gegenüber Drohgebärden aus den USA, wo Donald Trump erneut mit Zollerhöhungen drohte. Als Reaktion darauf begaben sich Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin nach Washington, um verbesserte Handelsbedingungen auszuhandeln, was den Optimismus der Anleger weiter befeuerte.

