Europas Börsen in der Flaute: Nach Höhenflug folgt die Ernüchterung
Ein vielversprechender Auftakt verwandelte sich für Europas Börsen am Montag in einen enttäuschenden Tag. Der EuroStoxx 50, der als wichtiger Parameter für den kurzfristigen Trend gehandelt wird, musste seine jüngste Erholung an der 21-Tage-Linie abrupt beenden. Der Tag endete für den Leitindex der Eurozone mit einem Rückgang von 0,42 Prozent, was den Stand auf 5.303,24 Punkte drückte.
Das zweite Quartal hinterlässt ein durchwachsenes Bild: Trotz eines moderaten Anstiegs von einem Prozent bleibt der zollbedingte Kursrutsch aus dem April in den Köpfen der Anleger präsent. Auch der Juni brachte keinen Aufschwung und wurde mit einem Minus von 1,2 Prozent abgeschlossen. Inzwischen richten viele Investoren ihren Fokus vermehrt auf den US-Markt, was europäischen Märkten zusätzlichen Druck beschert.
Im Umfeld der Eurozone sah es nicht besser aus: Der Schweizer SMI fiel um 0,49 Prozent auf 11.921,46 Punkte. Gleiches gilt für den britischen FTSE 100, der ein Minus von 0,43 Prozent verbuchte und sich bei 8.760,96 Punkten einpendelte. Diese Entwicklung unterstreicht die aktuelle Unsicherheit und die Herausforderungen, denen sich die Märkte momentan stellen müssen.

