Europäische NATO-Verbündete zum Handeln aufgefordert: Pistorius wirbt für Unterstützung der Ukraine
In einer eindringlichen Ansprache hat Verteidigungsminister Boris Pistorius an die europäischen NATO-Partner appelliert, sich verstärk am Erwerb von US-Waffen zum Schutz der Ukraine zu beteiligen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump verkündet, dass die USA bereit seien, Waffen an europäische Nationen zur Unterstützung der Ukraine zu liefern. Gleichzeitig drohte Trump mit einem 100-prozentigen Zoll für jene Länder, die Moskau in seinen Bemühungen nicht unterstützen, den russischen Angriffskrieg innerhalb der nächsten 50 Tage zu beenden.
Pistorius, der kürzlich von einem Washington-Besuch zurückkehrte, betonte in den ARD-'Tagesthemen', dass alle NATO-Mitgliedsstaaten ihre finanziellen Ressourcen mobilisieren müssten. Besonders im Bereich der Luftverteidigung sei die Situation drängend, da die Ukraine unter massivem Druck steht. Luftangriffe seitens Russlands nähmen oft dann zu, wenn friedensfördernde Gespräche ins Rollen kämen.
'Nun ist die Zeit gekommen, Farbe zu bekennen', forderte Pistorius mit Nachdruck. Mit der Ankündigung aus den USA sieht Pistorius eine Verschiebung im diplomatischen Ton. Ob sich diese zum Positiven wenden könnte, werde sich noch zeigen. Dennoch wertete er die geänderte Rhetorik als ein bedeutendes Signal sowohl für die Ukraine als auch für Europa.
'Die USA spielen eine essentielle Rolle. Es ist wichtig, dass sie involviert sind, da sie über Produktionskapazitäten verfügen, auf die wir angewiesen sind', schloss Pistorius mit positivem Ausblick.

