Europa und USA: Suche nach einem zollfreien Miteinander
Die deutsche Bundesregierung zeigt sich bemüht, den Handelskonflikt mit der Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump nicht weiter anzuheizen. Regierungssprecher Steffen Hebestreit betonte, dass das Bestreben nach einer Reduzierung von Handelshemmnissen im Vordergrund stehe. Gleichzeitig unterstrich er die Notwendigkeit, heimische Unternehmen gegen mögliche weitere Entwicklungen zu schützen. Eine besonnene und analytische Herangehensweise sei gefragt, um die Auswirkungen der US-Zölle genau zu verstehen.
Kanzler Olaf Scholz (SPD) steht laut Hebestreit im kontinuierlichen Austausch mit europäischen Staats- und Regierungschefs sowie mit führenden deutschen Wirtschaftsrepräsentanten. Zudem halte er jene, die über eine neue schwarz-rote Koalition verhandeln, auf dem Laufenden. Die derzeitige geschäftsführende Bundesregierung arbeitet in enger Abstimmung mit einer möglichen zukünftigen Regierung zusammen.
Spannung kam am Wochenende in die Diskussion, als Trump-Berater und Tech-Milliardär Elon Musk seine Hoffnung auf die Abschaffung aller Zölle zwischen Europa und Nordamerika äußerte. Obwohl Hebestreit sich dazu nicht explizit äußerte, räumte er ein, dass eine Senkung der Zölle allgemein von Vorteil wäre.

