Eurokurs zeigt Schwäche am letzten Handelstag des Jahres
Die europäische Gemeinschaftswährung hat im späten Handel in New York an Wert verloren. Der Euro notierte zuletzt bei 1,1741 US-Dollar, nachdem die Europäische Zentralbank den Referenzkurs noch auf 1,1750 Dollar festgelegt hatte. Der Dollar hingegen betrug 0,8510 Euro, was eine leichte Aufwertung gegenüber dem Vortag darstellte.
Das Fehlen marktbewegender Impulse prägte den letzten Handelstag des Jahres, wobei aus den USA lediglich die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für Gesprächsstoff sorgten. Überraschend fielen diese Anträge auf 199.000, deutlich unter den Erwartungen der Analysten, die von 218.000 ausgegangen waren. In Europa blieb der wirtschaftliche Kalender zum Jahreswechsel leer.
Das Handelsvolumen blieb überschaubar, da viele Akteure ihre Bücher bereits geschlossen hatten. In mehreren europäischen Ländern endete der Börsenhandel für dieses Jahr bereits am Dienstag. Der Euro legte seit Jahresbeginn an Wert zu; im Januar lag der Kurs bei etwa 1,04 Dollar. Hintergrund ist der Druck von US-Präsident Donald Trump auf die Notenbank Fed, die Zinsen weiter zu senken. Für das kommende Jahr rechnen Experten mit weiteren Zinssenkungen in den USA, während die EZB derzeit keine weiteren Senkungen plant, was dem Euro zugutekommt.

