Eurokurs über 1,17 US-Dollar: Hoffnung durch Chinas Industrie
Der Euro hat zu Wochenbeginn die Marke von 1,17 US-Dollar überschritten. Zuletzt lag der Kurs bei 1,1711 Dollar, nachdem er im frühen Handel noch knapp darunter notiert hatte. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1715 Dollar fest, während der Dollar 0,8536 Euro kostete. Dieser Wechselkursanstieg wurde durch eine freundliche Stimmung an den europäischen Aktienmärkten begünstigt, unterstützt von optimistischen Daten aus der chinesischen Industrie.
Von besonderem Interesse bleiben die am Dienstag erwarteten Verbraucherpreise in der Eurozone. Analysten erwarten, dass die Inflationsrate nahe dem Ziel von zwei Prozent bleibt. Gleichzeitig blicken Marktbeobachter mit Spannung auf den US-Arbeitsmarkt. Dieser könnte entscheidende Hinweise für den Zinsentscheid der Fed Mitte des Monats liefern. Die Dekabank geht von einem geringen Anstieg der Beschäftigungszahlen im August aus, was die Erwartungen auf eine kommende Zinssenkung untermauern könnte.
In den USA gab es zum Start der Woche keine neuen ökonomischen Daten, da die Märkte dort aufgrund eines Feiertags ruhen. Währenddessen legte die Europäische Zentralbank weitere Referenzkurse fest: Ein Euro entsprach 0,86620 britischen Pfund, 172,47 japanischen Yen und 0,9383 Schweizer Franken. Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls lebhaft und stieg in London auf 3.478 Dollar je Feinunze, was einen Zuwachs von 30 Dollar im Vergleich zum Freitag darstellt.

