Euro unter Druck: Stabilität trotz Marktunsicherheiten
Der Euro hat sich am Montag im US-Handel auf einem stabilen Niveau im Vergleich zum späten europäischen Geschäft gehalten und notierte zuletzt bei 1,1518 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs für den Montag auf 1,1514 US-Dollar festgesetzt, nachdem der Kurs am Freitag noch bei 1,1554 US-Dollar gelegen hatte. Dies führte dazu, dass der Dollar nunmehr 0,8685 Euro kostete, leicht gestiegen von 0,8655 Euro am Freitag.
Ein entscheidender Faktor für den aktuellen Druck auf den Euro ist das am Markt gedämpfte Vertrauen in eine erneute Leitzinssenkung durch die US-Notenbank im Dezember, was auf Äußerungen von Notenbankchef Jerome Powell zurückzuführen ist. Dies hat zu einem spürbaren Widerstand beim Euro geführt, der sich nach Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) technisch angeschlagen zeigt.
Experten der Helaba weisen darauf hin, dass der Euro es nicht geschafft hat, sich stabil über der 21-Tage-Durchschnittslinie zu halten, welche als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt. Diese Entwicklung öffnet laut Analysten der Bank den Raum für einen weiteren Rückgang des Eurokurses, möglicherweise sogar bis unter die Marke von 1,14 Dollar.

