Euro behauptet Kursgewinne und zeigt stabile Entwicklung

Der Euro hat seine seit Montag erzielten Kursgewinne weitgehend verteidigen können. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung zu einem Preis von 1,1895 US-Dollar im New Yorker Handel gehandelt. Der von der Europäischen Zentralbank festgelegte Referenzkurs notierte bei 1,1894 Dollar, im Vergleich zu 1,1886 Dollar am Vortag. Dies entsprach einem Dollarkurs von 0,8407 Euro.
Ein Umfeld, das von Risikofreude geprägt war, trug zu Wochenbeginn zur Stärke des Euros bei. Dies resultierte maßgeblich aus robusten Konjunkturdaten, die aus der Eurozone gemeldet wurden, was dem Eurokurs ermöglichte, gegenüber dem Dollar wieder an Boden zu gewinnen. Laut der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat sich damit auch die charttechnische Situation des Euros verbessert.
Die jüngst veröffentlichen US-Einzelhandelsumsätze hinterließen hingegen kaum Eindruck auf dem Devisenmarkt. Sie stagnierten im Dezember, in einem Rahmen, der sich deutlich von der Erwartung eines Anstiegs von 0,4 Prozent der Volkswirte unterschied. Die Märkte richten nun ihre Aufmerksamkeit auf den bevorstehenden monatlichen US-Arbeitsmarktbericht, der am Mittwoch erwartet wird, sowie die für Freitag geplanten Veröffentlichungen zu den Verbraucherpreisen. Diese Daten könnten entscheidende Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed liefern.

