Eskalation in Kaschmir: Indien und Pakistan in der Krise
Die Lage zwischen Indien und Pakistan hat sich nach indischen Angriffen auf pakistanische Ziele dramatisch zugespitzt. Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif versprach eine entschlossene Antwort auf die Angriffe, die als Reaktion auf einen Terroranschlag in der Unruheregion Kaschmir erfolgten. Bei diesem Anschlag wurden 26 Menschen getötet, die meisten davon indische Touristen in der Nähe von Pahalgam.
Indien beschuldigt Pakistan der Mitverantwortung, was von Islamabad zurückgewiesen wird. In der Region wächst die Angst vor einem erneuten Krieg zwischen den beiden Atommächten. Offiziellen Berichten zufolge starben nach dem indischen Angriff im pakistanisch kontrollierten Kaschmir mindestens acht Menschen, darunter Frauen und Kinder. Auch Indien beklagte Todesopfer durch pakistanischen Beschuss im eigenen Teil von Kaschmir und betonte, angemessen auf diese Aggression reagieren zu wollen.
Das indische Verteidigungsministerium charakterisierte die Angriffe als gezielte Operationen gegen „terroristische Infrastruktur“, während pakistanische Kreise den Abschuss mehrerer indischer Flugzeuge meldeten, eine Information, die von indischer Seite noch nicht bestätigt wurde. Beide Länder verschärfen weiterhin ihre politischen und diplomatischen Maßnahmen, von denen der Ausschluss von Staatsbürgern des jeweils anderen Landes und die Aussetzung des Indus-Wasservertrags nur einige sind.
Internationale Stimmen, darunter UN-Generalsekretär António Guterres und der ehemalige US-Präsident Donald Trump, rufen zur Zurückhaltung auf. China fordert ebenfalls Mäßigung und drückt seine Besorgnis über die fortdauernden Spannungen aus. Die historischen Wurzeln des Konflikts, die auf die Teilung des indischen Subkontinents 1947 zurückgehen, befeuern weiterhin die heftigen Auseinandersetzungen.

