Eskalation im Gazastreifen: Über 20 Todesopfer bei Luftangriffen gemeldet
Die anhaltenden Konflikte im Gazastreifen haben in den frühen Morgenstunden erneut eine tragische Wende genommen. Palästinensische Quellen berichten, dass bei mehreren Angriffen der israelischen Armee mehr als 20 Menschen ihr Leben verloren haben. Medizinische Einrichtungen im Gazastreifen bestätigen mindestens 21 Todesopfer, während die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf ihre Quellen von bis zu 27 Getöteten spricht.
Besonders dramatisch waren die Auswirkungen eines Bombardements in Nuseirat, einem zentral gelegenen Gebiet im abgeriegelten Gazastreifen. Hier soll das Haus einer palästinensischen Familie das Ziel eines Angriffs gewesen sein, wobei zehn Menschen ums Leben gekommen sind. Über die Identität der Opfer gibt es bislang keine verlässlichen Informationen.
Ein weiterer Angriff betraf eine Wasserverteilungsstelle in derselben Region, wobei ein örtliches Krankenhaus von acht Todesopfern berichtete. Unter diesen befanden sich sechs Minderjährige. Der Angriff führte zudem zu 16 weiteren Verletzten, von denen einige mit schweren Verletzungen in die Al-Awda-Klinik eingeliefert wurden. Auch hier variieren die Zahlen, und Wafa berichtet von mindestens zehn Todesopfern.
Die israelischen Streitkräfte haben bekannt gegeben, die Vorfälle zu überprüfen. Sie unterstreichen kontinuierlich ihre Bemühungen, zivile Opfer in ihrem Vorgehen gegen die Hamas und andere bewaffnete Gruppen zu vermeiden. Die Berichte beider Seiten bleiben jedoch schwierig zu verifizieren, da eine unabhängige Prüfung der Angaben kaum möglich ist. Weitere Angriffe im Norden und Süden des Gazastreifens heizen die ohnehin angespannte Lage weiter an.

