Erleichterungen bei Zöllen: Bundesregierung hofft auf Fortschritte im transatlantischen Handel
In der Hoffnung auf Entspannung in den Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA setzt die Bundesregierung auf mögliche Erleichterungen bei der Einfuhr von Stahl und Aluminium. Diese Produkte sind derzeit mit einem hohen Zollsatz von 50 Prozent belegt, was eine beträchtliche Belastung für die Exportindustrie darstellt. Der stellvertretende Regierungssprecher, Sebastian Hille, betonte in Berlin die Notwendigkeit weiterer Verhandlungen in diesem Bereich, ohne jedoch weitere konkrete Sektoren zu benennen.
Die Bundesregierung zeigt sich erfreut über die erzielte Einigung, die potenziell einem Handelskonflikt vorbeugt. Eine Eskalation, so Hille, wäre weder im Interesse der Wirtschaft noch der Bürger. Noch wünschenswerter als die erzielten Fortschritte wären allerdings tiefgreifendere Erleichterungen. Dennoch bewegt sich die Politik im Rahmen des Machbaren, wie Hille eindringlich erläuterte.
Als nächsten Schritt gilt es, die Grundsatzvereinbarung auszuarbeiten, wobei die EU-Kommission auf die umfassende Unterstützung der Bundesregierung zählen kann. Die Einigung sieht vor, den Zollsatz auf die meisten Importe bei 15 Prozent zu halten, was wichtige Bereiche wie Autos, Halbleiter und Pharmaprodukte umfasst.

