Elden Ring wird zum Mega-Film: Starttermin, Cast und erstes Budget-Gerücht sind da
Die Verfilmung von Elden Ring ist plötzlich sehr real geworden. Bandai Namco und A24 haben heute offiziell angekündigt, dass der Live-Action-Film von Alex Garland am 03. März 2028 in die Kinos (inkl. IMAX) gedreht wird. Gleichzeitig wurde bestätigt, dass die Produktion bereits im Frühjahr 2026, also in Kürze startet. Damit ist aus einem Projekt, das lange wie ein ambitioniertes Gedankenspiel wirkte, jetzt einer der spannendsten Gaming-Filme der nächsten Jahre geworden.
Besonders stark ist die Wirkung dieser Ankündigung, weil sie gleich mit einem ganzen Paket kommt. Nicht nur Termin und Produktionsstart stehen fest, sondern auch die komplette Besetzung. Mit dabei sind unter anderem Kit Connor (u.a. „Warfare“, „Ready Player One“), Ben Whishaw („Paddington“-Filme, Skyfall), Cailee Spaeny („Alien Romulus“, „Pacific Rim 2: Uprising“), Tom Burke („Furiosa: A Mad Max Saga“), Havana Rose Liu, Sonoya Mizuno, Jonathan Pryce, Ruby Cruz, Nick Offerman („The Last of Us“), John Hodgkinson, Jefferson Hall, Emma Laird und Peter Serafinowicz („Million Dollar Secret“, „Shaun of the Dead“). Genau diese Mischung aus jungen Namen, markanten Charakterdarstellern und vertrauten Gesichtern sorgt gerade dafür, dass die Diskussionen im Netz sofort hochkochen.
Alex Garland macht das Projekt plötzlich viel interessanter
Dass ausgerechnet Alex Garland das Drehbuch schreibt und Regie führt, hebt das Projekt auf ein ganz anderes Niveau. Garland steht nicht für beliebige Franchise-Kost, sondern für Filme mit klarer Handschrift wie Ex Machina, Annihilation oder Civil War. Genau deshalb reagieren viele Fans gerade nicht nur überrascht, sondern vorsichtig optimistisch. Selbst in den ersten Community-Reaktionen dominiert weniger das übliche Misstrauen gegenüber Spieleverfilmungen, sondern eher das Gefühl: Wenn das jemand ernsthaft und mit Stil umsetzen kann, dann vielleicht er. Die Meldungen rund um den Film betonen außerdem, dass Garland selbst großer Fan des Spiels sein soll und das Projekt aktiv vorangetrieben hat.
Und das ist wichtig, weil Elden Ring kein Stoff ist, den man nebenbei verfilmt. Das Spiel lebt von Atmosphäre, Mythologie, Rätseln und einem Gefühl von Größe, das man nicht einfach in normale Fantasy-Bilder übersetzen kann. Genau deshalb war immer die Sorge da, dass eine Filmadaption das Ganze entweder zu sehr vereinfacht oder völlig in Effekten ertränkt. Mit Garland wirkt dieses Risiko zumindest kleiner.

Elden Ring: Nightreign erschien am 30. Mai 2025 für PS5, PS4, Xbox One, Xbox Series und PC. – Bild: Bandai Namco, FromSoftware
Das Budget-Gerücht zeigt, wie groß das Projekt wirklich werden soll
Zusätzlich kursiert schon jetzt ein Gerücht, das die Größenordnung noch klarer macht. Laut The Hollywood Reporter soll das Budget des Films bei deutlich über 100 Millionen US-Dollar liegen, dazu sollen rund 100 Drehtage geplant sein. Offiziell bestätigt wurde diese Summe bislang nicht von Bandai Namco oder A24, deshalb bleibt sie vorerst ein Gerücht. Aber falls sie stimmt, wäre das nicht nur ein großes Fantasy-Projekt, sondern mutmaßlich auch das bislang ambitionierteste Filmvorhaben in der Geschichte von A24.
Genau dieser Punkt sorgt auch in den Reaktionen online für Spannung. Einige feiern die Größenordnung und sagen offen, dass Elden Ring genau so ein Budget braucht, wenn die Welt der Zwischenlande im Kino nicht billig aussehen soll. Andere warnen schon jetzt, dass das Projekt damit zum Extremfall werden könnte: entweder ein riesiger Erfolg oder ein spektakulärer Fehlschlag. Diese Nervosität passt ziemlich gut zu einem Stoff wie für dieses Action-Rollenspiel, denn halbe Lösungen würden hier vermutlich niemanden glücklich machen.
Warum der Film jetzt schon so viel Aufmerksamkeit bekommt
Das Originalspiel erschien 2022, wurde von FromSoftware unter der Leitung von Hidetaka Miyazaki entwickelt und basiert auf einer Mythologie, an der George R. R. Martin (u.a. „Game of Thrones“) mitgeschrieben hat. Laut den aktuellen Zahlen hat sich Elden Ring weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkauft. Allein diese Zahl erklärt, warum Hollywood hier so genau hinsieht. Wir reden nicht über ein Nischenprojekt, sondern über eine Marke, die längst weit über die Souls-Community hinausgewachsen ist.
Gleichzeitig bleibt die große kreative Frage offen: Welche Geschichte erzählt dieser Film eigentlich? Genau darüber ist bislang fast nichts bekannt. Und vielleicht ist das sogar gut. Denn gerade bei Elden Ring würde eine zu frühe, zu glatte Zusammenfassung fast schon falsch wirken. Das Spiel funktioniert ja gerade deshalb so stark, weil es nicht alles sofort erklärt, sondern seine Welt Stück für Stück entfaltet.


