Eissturm in den USA fordert zahlreiche Opfer: Ein Land im Kälteschock
Ein heftiger Wintersturm hat weite Teile der Vereinigten Staaten fest im Griff und bereits zahlreiche Menschenleben gefordert. Verschiedene Medienberichte unterscheiden sich in der Zahl der Todesopfer, abhängig davon, wie die Todesursachen mit dem extremen Kälteeinbruch in Verbindung gebracht werden. Mindestens 13 Menschen verloren seit dem Wochenende in fünf Bundesstaaten ihr Leben; CNN berichtet von mindestens elf Todesfällen.
In New York wurden fünf Personen tot im Freien gefunden. Der Bürgermeister der Stadt, Zohran Mamdani, hatte zuvor Bedenken geäußert, dass sie an Unterkühlung gestorben sein könnten, was jedoch noch nicht offiziell bestätigt wurde. Ähnlich verhält es sich in Kansas, Michigan und Texas, wo die Kälte vermutlich das Leben von jeweils einer Person gefordert hat.
Bereits am Sonntag vermeldeten die Gesundheitsbehörden in Caddo Parish, Louisiana, den Tod von zwei Männern durch Unterkühlung. Auch in Texas und Tennessee kamen mindestens zwei Menschen bei schweren Verkehrsunfällen ums Leben, ausgelöst durch Blitzeis und stürmische Winde. Unklar bleibt, ob weitere Opfer dieser Wetterlage zuzurechnen sind.
„USA Today“ berichtete ebenfalls von einem tragischen Unfall in Arkansas, bei dem ein 17-Jähriger beim Versuch, sich auf einem Schlitten von einem Quad ziehen zu lassen, verunglückte. Der Jugendliche starb an seinen Verletzungen noch am Ort des Geschehens.
Stromausfälle, Flugstreichungen und Schulschließungen prägen derzeit den Alltag in vielen Regionen. Die extremen Wetterbedingungen sollen in den kommenden Tagen weiterhin für eisige Temperaturen sorgen.

