Eiskalte Herausforderung: Wintersturm legt USA lahm
Ein beispielloser Wintersturm hat große Teile der Vereinigten Staaten lahmgelegt und dabei für erhebliche Störungen in vielen Lebensbereichen gesorgt. Rund eine Million Menschen waren zeitweise von Stromausfällen betroffen, während der Sturm weiterhin weite Teile des täglichen Lebens beeinträchtigt. Besonders betroffen sind Reisende, die mit Flugausfällen und -verzögerungen zu kämpfen haben, und Eltern, deren Kinder aufgrund geschlossener Schulen zu Hause bleiben müssen. Der Sturm hat den Süden, den Mittleren Westen sowie die Ostküste der USA fest im Griff, wobei mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung mit den eisigen Bedingungen zu kämpfen hat.
Einige Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen, um die Bereitstellung von Hilfsmaßnahmen zu beschleunigen. Die US-Regierung und die örtlichen Behörden appellieren an die Bürger, im eigenen Zuhause Schutz zu suchen und unnötige Reisen zu vermeiden.
Besonders ungewöhnlich präsentieren sich die Flughäfen: Der Reagan-Flughafen in Washington, D.C. ist nahezu verlassen, da fast alle Flüge gestrichen wurden. Dies ist kein Einzelfall, da viele weitere Landeflughäfen in ähnlicher Lage sind. Die Auswirkungen des Sturms werden die Reisepläne der Menschen noch einige Tage durcheinanderbringen.
Auch auf den Straßen herrscht eine gespenstische Leere. Nur ganz wenige wagen sich mit dem Auto heraus und riskieren dabei, im Schnee festzustecken. Eiskalter Wind und gefrierender Regen verschärfen die Lage zusätzlich, während die dicke Schneedecke Gehwege und Treppen nahezu unsichtbar macht.

