Ein furioser Start: Borderlands 4 rast auf drei Millionen Verkäufe zu
Der Waffenkult von Kairos floriert und die Kammerjäger-Community befindet sich im Siegesrausch. Weniger als zwei Wochen nach seinem fulminanten Start auf Xbox, PlayStation und PC nähert sich das frisch veröffentlichte Borderlands 4 mit unaufhaltsamer Geschwindigkeit der beeindruckenden Marke von drei Millionen verkauften Exemplaren. Der vierte Hauptteil der langlebigen Looter-Shooter-Saga entführt die Spielerschaft erstmals in der Geschichte des Franchise in die gewaltige, offene Welt von Kairos – ein Wagnis, das sich offensichtlich mehr als ausgezahlt hat. Die postapokalyptische Kakofonie aus Blei und Beute hat einen Nerv getroffen und beweist eindrucksvoll die ungebrochene Faszination der Reihe.
Kritikerlob und Rekorde auf Steam
Auch in der Fachpresse findet der Titel außerordentlich positiven Anklang und sichert sich eine beeindruckende Durchschnittswertung von 83 auf Metacritic, womit er seinen direkten Vorgänger um zwei Punkte übertrifft. Kritiker und Fans gleichermaßen preisen das verfeinerte Gunplay, die tiefgründigen Charakter-Builds sowie den treffsicher justierten Humor und Tonfall. Die enorme Anziehungskraft manifestierte sich bereits zwei Tage nach der Veröffentlichung, als das Spiel auf Steam die Marke von 300.000 gleichzeitigen Spielern durchbrach und damit einen neuen Rekord für die gesamte Marke auf dieser Plattform aufstellte. Es ist ein klares Signal, dass die Jagd nach immer besserer Ausrüstung nichts von ihrem Reiz verloren hat.
Die nackten Zahlen eines Triumphs
Nicht einmal zwei volle Wochen sind seit dem Launch vergangen, und schon hat Borderlands 4 die Schwelle von 2,5 Millionen verkauften Einheiten überschritten. Laut Berichten von GamesIndustry.biz spülte dieser Erfolg bereits rund 150 Millionen US-Dollar in die Kassen von Publisher 2K. Besonders bemerkenswert ist, dass allein 1,3 Millionen dieser Kopien über Steam abgesetzt wurden, und das trotz anfänglicher Performance-Probleme auf dem PC. Entwickler Gearbox reagierte jedoch vorbildlich schnell und hat die meisten dieser technischen Holprigkeiten mit einem kürzlich veröffentlichten Patch bereits aus der Welt geschafft.
Ein Erfolg im Schatten des Vorgängers
Obwohl dieser Start als triumphaler Erfolg gelten kann, hinken die reinen Verkaufszahlen denen von Borderlands 3 aus dem Jahr 2019 hinterher, das in den ersten fünf Tagen über fünf Millionen Mal über die Ladentheke ging. Dieser Vergleich muss jedoch kontextualisiert werden: Der dritte Teil folgte auf das Kultspiel Borderlands 2 und profitierte von einer siebenjährigen Wartezeit, die einen immensen Hype erzeugte. Im Gegensatz dazu erschien Borderlands 4 in einer Phase, in der die Stimmung gegenüber der Marke nach der durchwachsenen Resonanz auf den Vorgänger und dem enttäuschenden Kinofilm im letzten Jahr einen schweren Dämpfer erlitten hatte. Die anfängliche Zurückhaltung vieler Gamer war also nachvollziehbar, was den jetzigen Erfolg angesichts der durchweg glühenden Kritiken umso beeindruckender macht.
Die Zukunft sieht rosig aus
Die extrem positive Mundpropaganda dürfte in den kommenden Wochen dafür sorgen, dass die magische Grenze von drei Millionen Verkäufen mühelos geknackt wird. Es spricht sich herum, welch gewaltiger Qualitätssprung dieser Eintrag im Vergleich zu seinem direkten Vorgänger darstellt. Ein weiterer massiver Schub für die Absatzzahlen steht zudem kurz bevor: Die für den 3. Oktober geplante Veröffentlichung auf Nintendos Switch 2 wird die Gesamtzahl der verkauften Kopien mit Sicherheit noch weiter in die Höhe schnellen lassen und das Vermächtnis dieses Comebacks zementieren.

