Ein Flugzeug mit diplomatischem Rückenwind? Trumps mögliche Aufrüstung der Air Force One
US-Präsident Donald Trump steht offenbar vor einer potenziell aufsehenerregenden Entscheidung: Ein luxuriöses Flugzeug des Typs Boeing 747-8, ursprünglich aus dem Besitztum der katarischen Herrscherfamilie, könnte in Kürze seine Flotte ergänzen. Geplant sei, das Flugzeug zur prestigeträchtigen Air Force One umzurüsten. Nach dem Ende seiner Amtszeit könnte die Maschine dann seiner Präsidentenstiftung zugutekommen, wie übereinstimmende Berichte aus den USA nahelegen. Der ungewöhnliche Vorgang lässt jedoch viele Fragen offen, denn bisher haben sich Vertreter des Weißen Hauses dazu kaum geäußert.
Bereits in Kürze könnte Trump dieses Thema während seiner anstehenden Reise in die Golfstaaten zur Sprache bringen. Dabei wird er Station in Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten machen. Die kostspielige Schenkung könnte in politischer und rechtlicher Hinsicht durchaus eine Kontroverse entfachen, insbesondere da die Annahme eines solch wertvollen Geschenkes von einem ausländischen Partner kaum ohne Genehmigung möglich scheint. US-Rechtsabteilungen haben sich Berichten zufolge mit der Angelegenheit beschäftigt und ihr wohl grünes Licht gegeben.
Der aktuelle Flugzeugtyp der Präsidentenflotte, Boeing 747-200B, ist seit den 1990er Jahren im Dienst und bekannt für seine besondere Ausstattung, die das fliegende Büro des Präsidenten einzigartig macht. Es bleibt jedoch unklar, ob die von Trump während seiner ersten Amtszeit bei Boeing beauftragten neuen Maschinen rechtzeitig geliefert werden. Steigende Kosten und Verzögerungen scheinen bisher eher die Regel als die Ausnahme. In der Zwischenzeit bleibt Trumps privat genutzte Boeing 757, liebevoll "Trump Force One" genannt, im Fokus seiner Reisen.

