Ein Berufsbild fürs Klima, für qualifizierte Energieberatungen
DEN veranstaltet 3. Forum am 27.03.2025 in Berlin
Offenbach am Main, 19.03.2025 (lifePR) - 30% der Emissionen Deutschlands gehen auf den Gebäudebereich zurück: Fossile Heizungen, ungedämmte Häuser und ein Stagnieren der Sanierungsquote fressen hier das verbleibende CO2-Budget, zwingen die Politik zum Handeln– oder sollten es zumindest. Um dem entgegenzuwirken, braucht es auf die Gebäude und die finanziellen Möglichkeiten ihrer Eigentümer/innen abgestimmte Sanierungslösungen; es braucht gute Energieberatende. Mit einem Berufsbild, also einer gesetzlich verankerten Norm zu Qualifikation, Tätigkeitsfeld und einer Berufsethik, wird die Qualität ihrer Arbeit sichergestellt und ein direkter Einstieg für Nachwuchskräfte ermöglicht.
Genau deswegen fordert dasDeutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. so ein Berufsbild schon lange ein, betont immer wieder – zuletzt in einem Positionspapier – dessen Notwendigkeit.„Wenn eindeutig geregelt ist, wie der Weg in den Beruf aussieht, welche Kompetenzen Energieberatende anwenden können müssen, welche Leistungen sie für welches Honorar erbringen, ist gewährleistet, dass ebendiese auf einheitlich hohem Niveau angeboten werden, dass keine „schwarzen Schafe“, unserem Ruf und damit dem Bemühen um ein lebensfreundliches Klima schaden“,so Jutta Betz, Vorständin des Netzwerkes, „mit einem Berufsbild können wir junge Menschen leichter für unsere spannende Tätigkeit begeistern, ihnen den richtigen Weg weisen.“Es steht für die Zukunft guter Gebäudepolitik, für die Zukunft der Energieberatung.
Wie diese aussehen kann und warum das Berufsbild hier so eine entscheidende Rolle spielt, möchte das Netzwerk auf einem Diskussionsforum in Berlin klären. (…)
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