Dying Light: The Beast – Über 170 Zombie-Modelle für maximalen Horror
Während sich die Vorfreude auf die Veröffentlichung von Dying Light: The Beast nach kleineren Terminverschiebungen auf den 18. September zuspitzt, enthüllen die Entwickler ein Detail, das die schiere Besessenheit hinter dem Design des Spiels unterstreicht. Ursprünglich als DLC für Dying Light 2 geplant, schlüpfen wir nun erneut in die Rolle von Kyle Crane, dem Helden des Originalspiels, um uns einer Bedrohung zu stellen, die in ihrer Vielfalt und ihrem erschreckenden Realismus neue Maßstäbe setzt. Das Team hat einen monumentalen Aufwand betrieben, um eine Horde von Untoten zu erschaffen, die in ihrer schieren Masse und detaillierten Ausgestaltung einzigartig ist.
Ein geplanter Sturz ins Unheimliche Tal
In einem neuen Blogeintrag auf dem Steam-Profil des Spiels gewähren die Macher tiefe Einblicke in ihre künstlerische Vision. Der leitende Konzeptkünstler Charidimos Bitsakakis erklärt, wie sein Team gezielt in das „Uncanny Valley“ – das unheimliche Tal – abtaucht. Das Ziel ist es, einen menschenähnlichen Realismus zu erzeugen, der „schwer anzusehen und doch unmöglich zu ignorieren“ ist. Dieser Ansatz, der die schmale Grenze zwischen Mensch und Monster auslotet, soll die Menschlichkeit und den Realismus bewahren, selbst im Angesicht der grausamsten Transformationen. Und die schiere Anzahl an Modellen wird helfen, diese Vision eindrucksvoll zu untermauern.
Die Masse: Über 110 Gesichter des Verfalls
Den Löwenanteil der monströsen Vielfalt machen zwei Haupttypen von Infizierten aus. Den Anfang bilden die „Beißer“, der häufigste Gegnertyp im Spiel, mit mehr als 110 unterschiedlichen Varianten. Diese klassischen Untoten haben ein radikales Redesign erfahren. Statt vertrocknet und mumifiziert wie in früheren Titeln, wirken sie nun frisch aufgedunsen und nass, was ihren Verfallsprozess viel unmittelbarer erscheinen lässt. Sie treten in unzähligen Körperformen und -größen auf. Einige spezielle Versionen bringen einzigartige Gefahren mit sich, während sie gleichzeitig auf subtile Weise Spuren ihrer früheren Menschlichkeit zeigen – etwa, wenn eine Kreatur ungläubig auf ein abgerissenes Glied starrt.

Die Experimente: 60 Ausgeburten der Wissenschaft
Neben den Beißern lauern fast 60 Versionen von „Virals“ in der Welt, die Opfer der diabolischen Experimente des Antagonisten Baron sind. Obwohl sie zahlenmäßig nicht ganz so stark vertreten sind, sollte man bei diesen im Labor geschaffenen Schrecken eine enorme Varianz in Aussehen und Verhalten erwarten. Unterschiedliche Ausführungen werden über Spezialfähigkeiten verfügen, wie das Speien von Säure oder das Entfesseln immenser Körperkräfte. Jeder dieser Gegner ist ein Zeugnis der grausamen Wissenschaft, die sie erschaffen hat.
Der Albtraum: Die Chimären als ultimative Herausforderung
Am Ende der Nahrungskette stehen die „Chimären“. Sie sind zwar am seltensten, aber am weitesten von ihrer menschlichen Form entfernt und stellen die größte Bedrohung für die Spieler dar. Ihre grotesk entstellten Designs sind ein direktes Abbild der Gefahr, die von ihnen ausgeht. Um diese kolossalen Bestien zu erschaffen, betrieb das Designteam medizinische Forschung an menschlichen Muskeln und Geweben. Das Resultat sind entsetzliche, hautlose Monstrositäten mit Merkmalen wie Knochen, die durch faulendes Fleisch brechen, Kiefern, die bis zur Mitte gespalten sind, und zu Waffen verzerrten Händen von unnatürlicher Größe und Form.


