Düstere Wolken über dem Gastgewerbe: Dehoga warnt vor anhaltenden Herausforderungen
Die wirtschaftliche Wetterlage im Gastgewerbe bleibt angespannt, wie der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga mitteilt. Einer aktuellen Erhebung zufolge erwarten 4.000 befragte Betriebe auch im Juli einen erheblichen Umsatzrückgang. Ursächlich hierfür wird unter anderem das anhaltend regnerische Wetter genannt, das potenzielle Kunden fernhält.
Gleichzeitig sehen sich die Unternehmen mit erheblichen Kostensteigerungen konfrontiert, die den finanziellen Druck weiter erhöhen. Die Besorgnis wachse, dass viele Betriebe bis 2025 möglicherweise in die Verlustzone geraten könnten.
Angesichts dieser prekären Situation appelliert der Dehoga an die Politik, langfristige Lösungen zu unterstützen. Insbesondere die Forderung nach einem dauerhaft reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen in Restaurants wird deutlich hervorgehoben. Darüber hinaus wird nach mehr Flexibilität in Bezug auf die Arbeitszeiten der Beschäftigten gerufen, um den Betrieben dringend benötete Entlastungen zu ermöglichen.

