Drohnenangriffe und Stromausfälle: Odessa und Charkiw unter Beschuss
Ein russischer Drohnenangriff hat das ukrainische Odessa am Schwarzen Meer schwer getroffen. Inmitten der Verwüstung in der Hafenstadt berichten die Behörden von drei Todesopfern und 25 Verletzten. Serhij Lyssak, der Chef der Odessaer Stadtverwaltung, informierte über Telegram, dass die Aufräumarbeiten nach wie vor andauern. Die Schäden sind beträchtlich: Mehrere Wohnblocks, Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt und eine Kirche im Stadtzentrum wurden beschädigt. In der Nacht tobten Feuer in der Stadt, während Rettungskräfte tapfer um die Bergung der in den Gebäuden eingeschlossenen Menschen kämpften.
Charkiw, eine weitere Zielscheibe russischer Angriffe, musste massive Eingriffe in die Energieversorgung erdulden. Die großstädtische Infrastruktur erlitt durch Raketen und Drohnen erhebliche Schäden, was dazu führte, dass 80 Prozent der Stadt und ihrer Umgebung ohne Elektrizität sind. Notabschaltungen wurden unvermeidlich, wie der Gouverneur Oleh Synjehubow mitteilte. Während die ukrainische Luftwaffe angibt, in der jüngsten Angriffswelle 135 von 165 feindlichen Drohnen abgefangen zu haben, meldete das russische Verteidigungsministerium den Abschuss von 19 ukrainischen Drohnen. Der Krieg, der die Ukraine seit fast vier Jahren heimsucht, geht mit unverminderter Härte weiter und verschärft das Leid und die Unsicherheit der Zivilbevölkerung.

