Dramatische Wendung im Fall Maduro: Gerichtstermin in New York angesetzt

Nicolás Maduro, der umstrittene venezolanische Staatschef, sorgt erneut für Schlagzeilen: Ein New Yorker Bundesgericht hat für Montag eine erste Anhörung angesetzt, bei der sich Maduro erstmals den dortigen Justizbehörden stellen muss. Der genaue Inhalt der Anhörung blieb bisher im Dunkeln, doch das Interesse der Öffentlichkeit ist gewiss.
In einer nächtlichen Aktion wurde der 63 Jahre alte Politiker gemeinsam mit seiner Ehefrau in Caracas vom US-Militär festgenommen und prompt außer Landes geschafft. Der Vorwurf: 'Drogenterrorismus' und systematischer Kokain-Transport in die USA, von dem Maduro seinen persönlichen Vorteil gezogen haben soll. Die erneute Anklage, deren Details kürzlich aktualisiert wurden, umfasst auch Maduros Ehefrau sowie seinen Sohn und betrifft zudem den amtierenden und den ehemaligen Innenminister.
Bereits im Jahr 2020 sah sich der venezolanische Präsident ähnlichen Anschuldigungen in den USA gegenüber. Ob und in welchem Ausmaß die neuen Vorwürfe juristische Konsequenzen für die politische Zukunft Maduros und seines Umfeldes nach sich ziehen, bleibt abzuwarten. Die Welt schaut gespannt auf die bevorstehenden juristischen Schritte in New York.

