Dr. Reuter Investor Relations - Goldmarkt: Amis kaufen wieder Gold, China auch!

17. Juli 2025, 07:59 Uhr · Quelle: Pressebox
Wiederkehrende Goldkäufe aus den USA und China zeigen steigendes Vertrauen in Edelmetalle. Analysten erwarten positive Trends für Goldproduzenten in 2025.

Buchkirchen, 17.07.2025 (PresseBox) - Drei Jahre lang gab es Netto-Abflüsse bei physisch besicherten Gold-ETF. Der Trend hat sich 2025 gedreht. Es fließt wieder Geld in diese Fonds, angeführt von US-Anlegern. Offenbar steigert der globale Handelskrieg auch den Gold-Appetit von US-Vermögensverwaltern. Unterdessen füllt auch die People Bank of China ihre Goldspeicher weiter auf. Seit acht Monaten steht die Zentralbank Chinas nun schon auf der Käuferseite.

Gold-ETF verzeichnen erstmals wieder Netto-Zuflüsse!

Drei Jahre lang mussten die physisch besicherten Gold-ETF schon Abflüsse verkraften. An den Aktienmärkten, insbesondere in New York, lief es gut. Themen wie die Absicherung des Portfolios standen in dieser Zeit auf kaum einer Agenda. Das hat sich offensichtlich geändert. Wie der World Gold Council (WGC), der Verband der Goldproduzenten, mitteilte, melden die Gold-ETF für das erste Halbjahr 2025 erstmals seit 2020 wieder Netto-Zuflüsse. So wurden insgesamt 38 Mrd. US-Dollar netto in die physisch besicherten Vehikel gesteckt. Das steht laut WGC für rund 397,1 Tonnen Gold. Insgesamt befanden sich per 30. Juni 3.615,9 Tonnen Gold in diesen Fonds. Dies ist der höchste Stand seit drei Jahren und nur noch rund 300 Tonnen weniger als beim Allzeithoch im Oktober 2020. Angeführt wurden die Nettozuflüsse von in den USA gelisteten ETF mit einem Plus von 206,8 Tonnen. Es folgte Asien mit 104,3 Tonnen. Letztere verzeichnen allerdings die größte Steigerungsrate mit +28 Prozent, während sie insgesamt nur 9 Prozent der weltweiten Gold-ETF-Anteile halten. Gold-ETF werden vor allem von Vermögensverwaltern zur Absicherung ihres Depots oder als Performance-Bringer genutzt.

Chinas Zentralbank stockt seine Gold-Reserven weiter auf

In Asien sorgen allerdings vor allem die Notenbanken für die hohe Nachfrage nach Edelmetallen. Etliche Länder stocken bereits seit Beginn des Kriegs in der Ukraine ihre Gold-Reserven auf. Als Hauptgrund sehen Beobachter vor allem, dass man so weniger abhängig vom US-Dollar wird und seine Reserven breiter diversifiziert. Die USA hatten den Dollar nach Beginn des Kriegs als Waffe gegen Russland eingesetzt. Mit der Amtsübernahme durch Donald Trump hat sich dieser Trend bei vielen Notenbanken verstärkt. Angeführt wird Asien dabei stets von China. Die People Bank of China (PBoC) hat mit dem Juni nun schon acht Monate in Folge seine Gold-Reserven aufgestockt. Im vergangenen Monat kaufte die Notenbank insgesamt 70.000 Unzen Gold. Seit dem die PBOC im November 2024 wieder ihre Käufe aufnahm, sind die Reserven insgesamt um 1,1 Mio. Unzen oder 34,2 Tonnen gestiegen. Allerdings weisen Marktbeobachter immer wieder darauf hin, dass die Zahlen der Notenbank nicht mit den offiziellen Handelsdaten des Landes zusammenpassen. Demnach würde China mehr Gold besitzen, als es offiziell ausweist. Die Volksrepublik ist bereits seit rund 20 Jahren der weltweit größte Produzent von Gold, aber auch einer der größten Importeure. Währen die Gold-Reserven Chinas steigen, reduziert das Land kontinuierlich seine Anteile an US-Staatsanleihen. Inzwischen hat Großbritannien China als größten Gläubiger der Vereinigten Staaten abgelöst. Neben politischen Gründen nutzen Investoren und Banken Gold, um sich gegen mögliche Krisen in Folge der Schuldenproblematik in den USA abzusichern. Erst jüngst hatte das Land ein neues Steuergesetz verabschiedet, was das Budgetproblem des Landes weiter verschärfen dürfte. Inzwischen wird offen über die Bonität der größten Wirtschaftsmacht der Welt diskutiert.

Goldproduzenten bleiben die Gewinner

Zuletzt schwächelte der Goldpreis etwas und verlor vom Allzeithoch. Dennoch bleibt der Positiv-Trend für die Branche ungebrochen. So dürfte der durchschnittliche Verkaufspreis im zweiten Quartal 2025 um 3.300 US-Dollar je Unze gelegen haben, wie Analysten schätzen. Damit dürfte die Gewinnmarge der Produzenten gegenüber dem Q1 weiter gestiegen sein. Näheres dürften die Vorläge der Quartalszahlen der Firmen in den kommenden Wochen zeigen. Ein zusätzlicher Effekt auf der Kostenseite dürfte durch den zwischenzeitlichen Absturz des Ölpreises kommen. So liegt dieser aktuell unter dem Niveau des Vorquartals. Als Daumenregel gilt: Energiekosten machen etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Kosten einer Goldmine aus. Aktuell schütten viele Goldminer deshalb hohe Dividenden aus und führen Aktienrückkäufe durch.

Übernahmen bleiben im Goldsektor ein heißes Thema

Ein Thema bleiben aber Übernahmen in der Branche. So sinken zum einen die Reserven der großen Produzenten seit Jahren rapide, weil diese in der Vergangenheit zu wenig in neue Vorkommen investiert haben. Zum anderen locken die niedrigen Bewertungen in der zweiten Reihe der Goldaktien. Zu dieser Kategorie zählt auch Tesoro Gold (0,015 Euro; AU0000077208). Das Unternehmen entwickelt das El Zorro-Projekt im Norden Chiles. Das Land gilt nicht nur bei Kupfer, sondern inzwischen auch bei Gold zu den Top-Jurisdiktionen weltweit. El Zorro liegt dabei in einer etablierten Bergbau-Region, wo auch Konzerne wie Gold Fields oder Lundin Mining Bergwerke betreiben. Für El Zorro liegt bereits eine Ressource mit 1,5 Mio. Unzen Gold vor. Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von 570 km2, das Explorationspotenzial ist bisher noch nicht ausgeschöpft. An dem Unternehmen hat sich die oben genannte Gold Fields beteiligt. Der Bergbauriese hält 17,5 Prozent der Anteile an Tesoro Gold und ist damit der größte Einzelaktionär. Laut der aktuellen Scoping-Studie könnten auf El-Zorro 651.000 Unzen Gold über 8 Jahre abgebaut werden. Da die Exploration des Geländes aber noch am Anfang steht, sind bei entsprechenden Bohrerfolgen auch größere Mengen möglich. Das Ziel des Unternehmens ist es, zunächst die Ressource zu steigern. Zudem will Tesoro eine größere Kapitalerhöhung im Volumen von 11 Mio. Dollar durchführen. Dafür habe man bereits Zusagen von Investoren, meldete das Unternehmen. Mit den frischen Mitteln wäre Tesoro bis zur Erstellung einer neuen Scoping Studie finanziert und würde damit einen großen Schritt Richtung Minenbau machen. Zudem startete das Unternehmen bereits eine Umweltstudie dazu, die die Voraussetzung für eine Genehmigung ist. Angesichts der jüngsten Meldungen ist Tesoro Gold aber eine Beimischungsmöglichkeit für langfristig orientierte Investoren. Die Analysten von Morgans finden die Tesoro-Aktie attraktiv und raten in ihrer Studie Mitte März zu „speculative buy“ mit einem Kursziel von 0,11 AUD. Aktueller Kurs: 0,027 AUD. Das Brokerhaus Blue Ocean Equities hat sogar ein Kursziel von 0,15 AUD für die Aktie ausgegeben.

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Finanzen / Bilanzen / Goldmarkt / Goldinvestitionen / Gold-ETF
[pressebox.de] · 17.07.2025 · 07:59 Uhr
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