«Au nom de la mer, vers une pêche durable?» fragt nach der Zukunft der Fischerei

Die preisgekrönte Dokumentation beleuchtet bei Ushuaïa TV die Herausforderungen einer nachhaltigen Nutzung der Meere.
Die Zukunft der weltweiten Fischerei steht im Mittelpunkt der neuen Dokumentation Au nom de la mer, vers une pêche durable?, die Ushuaïa TV am Samstag, 27. Juni, um 20.50 Uhr ausstrahlt. Der 52-minütige Film von Chloé Henry-Biabaud und Sibyle d'Orgeval beschäftigt sich mit einer der drängendsten Umwelt- und Versorgungsfragen der kommenden Jahrzehnte: Wie lange reichen die Fischbestände der Weltmeere noch aus – und ist nachhaltige Fischerei überhaupt möglich?
Ausgehend von Warnungen über schwindende Bestände und mögliche Folgen für Ernährungssicherheit und Arbeitsplätze untersucht die Dokumentation die aktuelle Lage der Branche. Dafür sprechen die Filmemacherinnen mit Fischern, Wissenschaftlern, Industrievertretern und Aktivisten, darunter auch die französische Umweltschützerin Claire Nouvian. Gemeinsam zeichnen sie ein weltweites Bild der Fischerei und ihrer Herausforderungen.
Der Film stellt dabei die grundsätzliche Frage, ob die Menschheit ihre Nutzung der Meere rechtzeitig anpassen kann oder ob die Ressourcen weiter bis an ihre Grenzen ausgeschöpft werden. Statt einfache Antworten zu liefern, beleuchtet die Produktion unterschiedliche Sichtweisen und Lösungsansätze, die bereits heute erprobt werden.
Für seine Auseinandersetzung mit dem Thema wurde «Au nom de la mer, vers une pêche durable?» bei den Deauville Green Awards 2026 mit dem Silbernen Preis ausgezeichnet. Einen Tag später setzt Ushuaïa TV seinen Schwerpunkt zum Ozeanmonat mit der Dokumentation Les dompteurs de vagues fort, die sich dem Schutz von Wellen und Küstenlandschaften widmet.

