Dow Jones strebt nach Höhenflug, während Tech-Indizes pausieren
Der Dow Jones Industrial Index unternimmt zu Beginn des zweiten Börsen-Halbjahres einen dynamischen Vorstoß, um den Abstand zu seinen rekordverdächtigen Brüdern, dem S&P 500 und dem Nasdaq 100, zu verringern. Mit einem respektablen Zuwachs von 0,91 Prozent schloss der Dow bei 44.494,94 Punkten und verkleinerte seinen Rückstand auf das Allzeithoch auf weniger als 600 Punkte. Diese ambitionierte Aufholjagd verleiht dem schon lange andauernden Wettlauf um die Spitzenposition der US-Börsen nochmals frischen Wind.
Im Gegensatz dazu zeigten sich die Technologiebörsen unverändert zurückhaltend. Der S&P 500 büßte leicht 0,11 Prozent ein und notierte bei 6.198,01 Zählern. Besonders der Nasdaq 100, der durch seine Ansammlung von hochkarätigen Tech-Titeln besticht, verzeichnete einen Rückgang von 0,89 Prozent und schloss bei 22.478,135 Punkten. Der Boom rund um künstliche Intelligenz und Spekulationen über eventuelle Zinssenkungen in den USA reichten nicht aus, um die techniklastigen Indizes weiter in die Höhe zu treiben.
Zusätzlich stand ein bedeutendes Steuer- und Ausgabengesetz, das mithilfe von US-Präsident Donald Trump eine entscheidende Hürde im Kongress überwunden hat, im Zentrum des Geschehens. Dieses Ereignis sorgte zudem für neue Spannungen zwischen Trump und dem Tesla-Chef Elon Musk, unter dessen Druck die Tesla-Aktien erneut litten.

