Digitale Weichenstellung: Lettland modernisiert Luftraummanagement mit Frequentis
Der Flugsicherungsdienstleister LGS in Lettland hat Frequentis beauftragt, seine zentrale Air Traffic Management (ATM)-Infrastruktur zu modernisieren und damit den Weg für eine digitalisierte Flugverkehrskontrolle zu ebnen. Durch die Implementierung von SWIM (System Wide Information Management) wird ein effizienterer und nachhaltigerer Austausch von Flugdaten sowie Wetter- und Luftrauminformationen möglich. Dies ist ein wesentlicher Schritt in Richtung der Trajectory-Based Operations (TBO), die eine präzisere und umweltfreundlichere Flugplanung ermöglichen.
Die Umstellung auf SWIM markiert den Übergang von einem herkömmlichen Nachrichtensystem zu einer Lösung, die im Einklang mit den europäischen ATM-Vorschriften steht, wie sie im SESAR-Deployment-Programm festgelegt sind. "Diese Modernisierung stellt einen bedeutenden Meilenstein dar", so Imants Viskers, Leiter der Technikabteilung bei LGS.
Die Zusammenarbeit mit Frequentis stützt sich auf eine langjährige Partnerschaft. Bereits jetzt verwaltet LGS sensible Fluginformationen mithilfe von Lösungen von Frequentis. Die neue Infrastruktur umfasst die Technologien MosaiX SWIM für den digitalen Informationsaustausch und CADAS-ATS für die Verarbeitung und Bereitstellung von Flugplänen.
Reinhard Grimm, Vice President ATM bei Frequentis, bezeichnet das Projekt als strategischen Wegbereiter für die zukünftige Luftraumverwaltung in Lettland. Mit dieser Initiative wird nicht nur das bestehende System erweitert, sondern auch eine Grundlage für künftige Anpassungen an regulatorische Anforderungen geschaffen. Die Investition in diese Transformation untermauert das Engagement beider Partner für Sicherheit und Innovation.

