Diese 5 Dinge dürfen bei einem Wanderurlaub im Koffer nicht fehlen
Wandern macht Spaß, hält jung und fit. Doch damit es auch wirklich eine erfolgreiche Tour wird, muss der Koffer bei einem Wanderurlaub geschickt gepackt werden. Koffer? Beim Wandern? Ja, denn bei einer organisierten Tour wird das Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft transportiert, während der Urlauber ganz in Ruhe mit einem kleinen Rucksack auf die Tagestour gehen kann. Das funktioniert aber nur, wenn im Koffer alles drin ist, was wirklich benötigt wird.
1. Die passende Kleidung zum Wandern
Nur ein paar Meter an der Straße entlanglaufen ist keine Herausforderung, doch wenn zum Beispiel der Camino de Santiago als Ziel auserkoren wurde, sieht das ganz anders aus. Bei solch komplexen Touren ist die Ausrüstung das A und O. Es braucht also im Koffer nicht nur gute und bereits eingetragene Schuhe, sondern vor allem auch atmungsaktive Kleidung, die dem Wetter angepasst werden kann. Ein Tagestrip muss wegen Regen nicht abgesagt werden, wenn sich im Gepäck eine passende Regenjacke befindet.
2. Schutzausrüstung für den Tag
Im Koffer muss ein kleiner Wanderrucksack enthalten sein, der pro Tag gepackt wird. Wird zum Beispiel der Jakobsweg Bilbao nach Santiago als Route ausgewählt, braucht es eine gewisse Schutzausrüstung, denn der nördliche Teil ist anstrengend und rau. In den Rucksack gehören Blasenpflaster, ein kleines Erste-Hilfe-Kit, die Telefonnummer des örtlichen Notrufs, genug Getränke, kohlenhydratreiche Snacks und natürlich handelsübliche Kopfschmerztabletten, für den Notfall. So können kleine Unfälle schon direkt vor Ort verpflegt werden und dem Weiterwandern steht nichts im Weg.
3. Schutz vor der Sonne gehört immer dazu
Ob bei einer Wanderung in Deutschland oder im Ausland, wenn die Sonneneinstrahlung zu hoch ist, drohen ernsthafte Folgen. Sonnenbrände sind dabei noch die harmloseste Folge, vor allem wenn der Kopf ungeschützt ist, kann es zu einem Hitzschlag oder einem Sonnenstich kommen. Dagegen hilft eine funktionierende Kopfbedeckung, die in der Lage ist, die Hirnhäute vor den Einflüssen zu schützen. Bevor es losgeht ist es ratsam, einmal den ganzen Körper mit Sonnencreme einzuschmieren und für unterwegs ein Spray im Gepäck zu haben.
4. Snacks und Getränke gehören ins Gepäck
In den Unterkünften vor Ort ist es möglich, dass sich Wanderer ihre Snacks für den nächsten Tag zubereiten oder kaufen. Doch im Ausland ist nicht immer das passende Produkt zu finden und so lohnt es sich, einige Snacks schon von Zuhause aus mitzubringen. Die heimischen Müsliriegel, Proteinriegel und Traubenzucker sind im Gepäck unverzichtbar. Außerdem muss auch an ein taugliches Trinksystem gedacht werden. Glasflaschen sind zu schwer und bergen Verletzungspotenzial, ideal ist eine Versorgung, die direkt aus dem Rucksack betätigt werden kann.
5. Elektronische Versorgung bedenken
Wer zum ersten Mal über den Jakobsweg pilgert und sich dort neue Regionen anschaut, sollte nicht nur auf das Erinnerungsvermögen, sondern auch auf Kameras, Smartphones und mehr setzen. Damit Akkus nicht unterwegs zur Neige gehen ist es hilfreich, immer ein oder zwei Powerbanks parat zu haben. Die helfen dabei, das Handy unterwegs nachzuladen, wenn der Saft ausgegangen ist, es aber noch wunderbare Fotomotive zu entdecken und festzuhalten gibt.


