Die Zukunft der Kennzeichnung – Wie 2D-Codes Produktionsprozesse verändern
Bis Ende 2027 wird der Einzelhandel neu codiert

26. Mai 2025, 16:26 Uhr · Quelle: Pressebox
Der klassische Strichcode wird bis Ende 2027 zunehmend durch 2D-Codes wie DataMatrix und QR-Codes ersetzt, was erhebliche Auswirkungen auf Produktionsprozesse hat. Unternehmen müssen ihre Kennzeichnungstechnik anpassen, um GS1-konform zu sein und die Vorteile digitaler Datennutzung zu nutzen.

Kranzberg, 26.05.2025 (PresseBox) - Ein Umbruch steht bevor: Der klassische Strichcode wird durch moderne 2D-Codes ersetzt. Das hat weitreichende Folgen für Produktionsanlagen, Kennzeichnungssysteme und Datenmanagement. Warum Produktionsleiter jetzt aktiv werden müssen – und wie sie dabei pragmatisch und zukunftssicher vorgehen.

Spätestens bis Ende 2027 wird der klassische EAN-Strichcode im Handel zunehmend von 2D-Codes wie DataMatrix oder QR-Codes ersetzt. Diese Entwicklung wird aktuell vor allem durch die GS1-Organisation, die hinter dem weltweit eingesetzten Strichcode-Standard steht, vorangetrieben. Die Umstellung betrifft aber nicht nur Supermärkte und Scannerkassen – sondern beginnt in der Produktion.

„Viele unserer Kunden in Industrie und verarbeitendem Gewerbe unterschätzen die Tragweite dieser Umstellung“, erklärt Hubert Lachner, Geschäftsführer der MFG Technik & Service GmbH. Das Unternehmen ist zertifizierter GS1 Solution Partner und unterstützt Kunden bei der strategischen und technischen Umsetzung von 2D-Codierlösungen – von der Planung über Systemintegration bis zur Schulung der Mitarbeiter.

2D statt 1D: Mehr Daten, mehr Funktion, mehr Komplexität

2D-Codes wie DataMatrix oder QR-Codes können deutlich mehr Informationen auf kleiner Fläche speichern als klassische 1D-Codes. Während ein EAN-Code lediglich eine 13-stellige Artikelnummer enthält, lassen sich mit einem 2D-Code z.B. auch Chargennummern, MHD, Seriennummern, Herstellungszeitpunkte, Rezepturen oder URLs verschlüsseln.

Noch spannender wird es durch die Einbindung in den GS1 Digital Link : Damit wird jeder 2D-Code zum Einstiegspunkt in ein digitales Ökosystem. Ein und derselbe Code kann sowohl maschinell als auch per Smartphone gelesen werden – entlang der gesamten Lieferkette bis hin zum Endkunden. Die darin enthaltenen Inhalte sind dynamisch verlinkbar und jederzeit aktualisierbar, ohne dass der Code selbst geändert werden muss. Das Produkt wird zum „digitalen Zwilling“ seiner selbst.

Das Problem: Viele Produktionslinien sind nicht vorbereitet

Für Produktionsverantwortliche stellt sich damit eine zentrale Frage: Ist meine aktuelle Kennzeichnungstechnik 2D-fähig – und GS1-konform? Die Realität zeigt: Nur wenige Linien sind heute technisch, normativ und datenseitig auf die neue Anforderung vorbereitet.

Die Gründe:
• Ältere Druck- oder Lasersysteme sind oft nicht für feine 2D-Codes ausgelegt.
• Die Integration in MES/ERP-Systeme für variable Daten fehlt.
• Es mangelt an Validierung und Verifizierungssystemen , etwa durch Kameraprüfung.
• Es bestehen Unsicherheiten bei Formatierung, Datenstruktur, Modulgröße und Quiet-Zone – zentrale GS1-Vorgaben.

Hinzu kommt: Viele Unternehmen unterschätzen, dass auch gesetzliche Vorgaben (z.B. angekündigter EU-Digitalpass, Fälschungsschutz Pharma) zunehmend auf 2D-Codes setzen.

Die Lösung: Beratung, Technologie, Integration – alles aus einer Hand

Die MFG Technik & Service GmbH begleitet Kunden aus allen Branchen bei der Umstellung auf 2D-Code-basierte Kennzeichnung. Dabei verfolgt das Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz, der drei Schwerpunkte umfasst:

1. Strategische Beratung:
Analyse der bestehenden Infrastruktur, Prüfung von Nachrüstbarkeit, Definition von Datenfluss und Normkonformität.

2. Technologieauswahl und Integration:
Je nach Anwendung kommen Hochauflösungsdrucker oder UV-Lasersysteme zum Einsatz, die sich modular in bestehende Linien und IT-Systeme integrieren lassen.

3. Inbetriebnahme, Schulung und Support:
Anwenderschulungen, Testdrucke, Kameraabgleiche sowie vollständige GS1-Validierung runden das Gesamtpaket ab.

Technologiebeispiel 1: High-Resolution-Drucker JOKER

Der Hi-Res-Drucker JOKER von MFG ist eine universell einsetzbare Direktdrucklösung für saugende und nicht saugende Oberflächen. Dank Auflösungen von bis zu 600 dpi und einer Druckgeschwindigkeit von 150 m/min lassen sich selbst kleinste 2D-Codes präzise und zuverlässig umsetzen.

• Kein Etikettendruck – direkt auf das Produkt oder die Verpackung
Kosteneffizient und umweltfreundlich : keine Etiketten, kein Trägermaterial
• Einfache Bedienung via Touch-Display (Plug & Play)
• Besonders geeignet für Kartonagen, Glas, Metall, Kunststoff

Ein aktuelles Beispiel: Die Paulaner Brauerei München hat jüngst mehrere JOKER-Drucksysteme in der Endverpackung installiert – mit überzeugendem Ergebnis: präzise Codes, weniger Materialverbrauch, mehr Effizienz .

Weitere Informationen: www.mfgservice.group/hi-res-systeme/joker

Technologiebeispiel 2: UV-Laser LaseLink

Wenn es um dauerhafte, fälschungssichere und wischfeste Codierung ohne Verbrauchsmaterial geht, ist der neue LaseLink UV-Laser die erste Wahl. Besonders für Hochgeschwindigkeitslinien, empfindliche Materialien oder hygienekritische Anwendungen (Pharma, Food) ist das System ideal.

Zero-Waste: keine Tinte, keine Etiketten, kein Materialwechsel
Bis zu 200 m/min Geschwindigkeit – nonstop
Dauerhafte Codierung direkt in die Materialoberfläche
Kein Risiko durch verwischte oder beschädigte Druckbilder
Kompatibel mit zentraler Datenanbindung (ERP/MES)

Weitere Informationen: www.mfgservice.group/laser/laselink

Welche Fragen Produktionsleiter jetzt stellen sollten:

• Lässt sich mein vorhandenes System nachrüsten – oder muss ich investieren?
• Wie bekomme ich GS1-konforme Codes auf mein Produkt?
• Welche Daten sollen in den Code – und woher kommen sie?
• Welche Codiertechnologie (Inkjet, Laser, Thermotransfer) ist für mein Material geeignet? 3
• Wie prüfe ich die Lesbarkeit und Korrektheit der Codes?
• Wie verbinde ich das System mit bestehenden Datenbanken?

Nicht warten – beraten lassen

„Wer wartet, bis die Umstellung zur Pflicht wird, riskiert Kosten, Zeitdruck und fehlerhafte Kennzeichnung“, sagt Hubert Lachner. „Wir empfehlen dringend, schon jetzt ein Projekt aufzusetzen – mit einem Beratungstermin ist der erste Schritt gemacht.“
MFG bietet dazu ein kostenfreies Erstgespräch sowie individuelle Vor-Ort-Analysen.

Fazit: 2D ist mehr als nur ein neuer Code

Die Umstellung auf 2D-Codes ist nicht nur ein technologischer Wechsel, sondern ein strategischer Hebel für Digitalisierung, Effizienz und Rückverfolgbarkeit. Wer sich frühzeitig vorbereitet, sichert sich entscheidende Vorteile – in der Lieferkette, im Handel und bei regulatorischen Anforderungen.

Kontakt für Beratung und Informationen:
www.mfgservice.group/2d_codes
Tel. +49 8166 99340-0 (D) | Tel. +43 5242 93027-0 (A)

Produktionstechnik
[pressebox.de] · 26.05.2025 · 16:26 Uhr
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