Die spanische Weihnachtslotterie - El Gordo als große Tradition
Die spanische Weihnachtslotterie ist erneut in aller Munde, denn der Jackpot ist eines der höchsten, die es jemals in einem Glücksspiel gab. Derzeit liegt die Gesamtgewinnsumme bei 2,4 Milliarden Euro. Doch weshalb hat El Gordo eine so große Tradition? Kann auch aus Deutschland in der spanischen Weihnachtslotterie gespielt werden?
Der Klassiker: El Gordo in der Vorweihnachtszeit
El Gordo bedeutet übersetzt „der Dicke“ und soll auf den großen Jackpot anspielen. Um hieran teilzunehmen muss aber kein Wohnsitz in Spanien nachgewiesen werden, denn über das Internet kann ganz unkompliziert hier ebenfalls mitgespielt werden. Wer nach El Gordo im Internet sucht, findet alle wichtigen Informationen auf spanischeweihnachtslotterie.info.
Die Geschichte des „dicken“ Jackpots begann bereits im Jahr 1812 – seither findet die Auslosung jedes Jahr am 22. Dezember von der staatlichen Lotterie statt. Die Tradition hält demnach seit über 200 Jahren und in dieser Zeit hat sich El Gordo zur größten Lotterie auf der Welt etabliert.
Bekannt ist die Lotterie damit nicht nur in Spanien, sondern eben auch hier in Deutschland oder auch in Österreich, in der Schweiz, in den USA, in Australien und auch in den asiatischen Ländern. Für eine Teilnahme muss aber nicht nach Spanien geflogen werden. Der Tippschein kann auch über die klassischen Anbieter abgegeben werden. Die Gewinnzahlen werden hierzulande auch in der Tagesschau veröffentlicht.
In Spanien gibt es eine andere Assoziierung zum Glücksspiel
Dass sich ausgerechnet in Spanien die größte Lotterie entwickelt hat, ist tatsächlich kein Zufall. Das Glücksspiel ist in Spanien schon immer ein Trend gewesen. Die Ziehungen haben dabei eine sehr hohe Bedeutung, denn es werden sogar Public Viewings abgehalten.
Wer zum Beispiel in der Vorweihnachtszeit in Spanien in Urlaub war oder für einen Familienbesuch, wird festgestellt haben, welch großen Einfluss die Lotterie El Gordo hat. Es fühlt sich so an, als würde das ganze Land einen Tippschein abgegeben haben.
Im Jahr 2008 gab es dann noch die Aussage, dass alleine über den Verkauf der Lose über 2,75 Milliarden Euro eingenommen worden sind. Jeder Einwohner besitzt im Durchschnitt zwei oder drei Lose, dies ist hierzulande kaum vorstellbar.
Wie viel Geld wird aus den Erlösen der Lotterien ausgeschüttet?
Bei einer deutschen Lotterie werden etwa 50 Prozent aller Einsätze als Gewinn ausgeschüttet. Bei El Gordo ist das tatsächlich anders, denn zum Beispiel 2013 wurde auch eine Summe von 2,23 Milliarden Euro ausgezahlt. Das waren rund 70 Prozent der eingezahlten Gelder – circa 640 Millionen Euro hat damit die Lotterie erhalten.
Die Lotterie beflügelt auch den Tourismus in manchen Orten
Die Lotterie sorgt auch dafür, dass der Tourismus in vielen Orten beflügelt wird. Zu einer wahren Pilgerstätte ist die Ortschaft Sort geworden. Der Name dieser Ortschaft leitet sich aus dem Katalanischen ab und bedeutet übersetzt „Glück“.
Entsprechend gibt es in Sort zahlreiche Los-Verkäufe. Statistisch scheint es tatsächlich Glück einzubringen, denn anhand der Statistik ist abzulesen, dass Los-Touristen hier bislang überdurchschnittlich häufig den Jackpot gewonnen haben.
Welche Lotterie-Anbieter sind aber seriös?
Auf dem Markt finden sich zahlreiche Lotterie-Anbieter, welche eben nicht nur El Gordo anbieten, sondern zum Beispiel auch den Eurojackpot. Seriöse Anbieter gibt es zahlreich, aber welche davon sind auch seriös? Wir habe eine grobe Checkliste zusammengestellt, damit kein Geld bei dubiosen Anbietern landet.
Impressumspflicht
Das Impressum ist für Webseiten, welche auch an deutsche Kunden abzielt, sehr wichtig – immerhin besteht eine Impressumspflicht (Anbieterkennzeichnung). Der Betreiber muss hier eine Adresse, den Geschäftsführer und weitere Angaben machen. Diese können über eine Google-Suche dann auch nochmal verifiziert werden.
AGB
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind essentiell. Hieraus kann entnommen werden, ob es sich tatsächlich um eine Teilnahme handelt oder doch nur um eine Wette bezüglich des Ausgangs bei einer staatlichen Lotterie – dann sollte entsprechend Abstand genommen werden.
Werbung
Eine Werbung über E-Mail ohne vorherige Zustimmung kann es heutzutage nicht mehr geben. Allerdings fällt meistens gar nicht auf, dass der Anbieter vorher nie eine Zustimmung eingeholt hat. Die Absender-Adresse wird nämlich manipuliert, sodass der Eindruck entsteht, dass ein großer Anbieter (mit Prüforganisationen) hinter dieser Mail steht. Das ist aber zumeist eben nicht der Fall.
Weiterhin ist generell auch darauf zu achten, wie der Anbieter wirbt. Gibt es auf den Werbebannern keinen Hinweis zur Suchtgefahr? Dann handelt es sich auf jeden Fall um einen dubiosen Anbieter. Jede Werbung muss hiermit nämlich gekennzeichnet sein, dies entfällt auch mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag nicht, welcher Mitte 2021 seine Gültigkeit erhält.
Fazit: Die wohl bekannteste Tradition aus Spanien
El Gordo ist die wohl bekannteste Tradition aus Spanien, denn die weltweite Popularität beschert eine entsprechende Aufmerksamkeit. Weiterhin wird auch der Tourismus gefördert, wie zum Beispiel in der Ortschaft Sort.


