Die neuen DEX- und AMM-Updates von Pi Network: Was jeder Pioneer wissen muss

Das Core-Team hinter dem populären, aber umstrittenen Projekt hat einige bedeutende Updates für zwei seiner Systeme angekündigt – seinen Testnet-Dezentralen Austausch (DEX) und den Automatisierten Market Maker (AMM).
Die neuen Funktionen sollen die Benutzerfreundlichkeit verbessern, die Liquiditätsorganisation stärken und den Nutzern (bekannt als Pioneers) helfen, Tokens besser zu bewerten.
Verbesserungen bei DEX und AMM
Die Erklärung des Teams informiert, dass eine der wesentlichsten Änderungen im Update der Übergang zu Pi-denominierten Liquiditätspaaren ist. Dies soll den nativen Token des Projekts als primäres Basisvermögen im Testnet-Austausch positionieren. Es spiegelt Liquiditätsmodelle aus anderen etablierten DeFi-Ökosystemen wider, bei denen die Konzentration der Liquidität um ein dominantes Asset die Fragmentierung reduziert und die Preisstabilität verbessern sollte.
Das Core-Team gab an, dass Pioneers von geringerer Preisvolatilität, reduziertem Slippage bei Trades, besserer Widerstandsfähigkeit gegen Manipulation sowie klarer und verlässlicher Preisermittlung profitieren werden. Es ist erwähnenswert, dass diese Änderungen keine neue Liquidität schaffen. Sie zielen darauf ab, die bestehende Liquidität effizienter zu nutzen, während die Nutzerbeteiligung wächst.
In der Ankündigung wurde auch das überarbeitete DEX- und AMM-Interface beschrieben, das die Navigation vereinfachen und die Reibung für Neueinsteiger verringern soll. Die Überarbeitungen unterstützen Pi's größeres Ziel, nicht-technische Nutzer in DeFi durch „sicheres, praktisches Experimentieren“ mit Test-Pi einzuführen.
Zusätzlich merkte das Team an, dass es eine Domain-Verifizierung eingeführt hat, die es für Token-Emittenten obligatorisch macht, ihre Coins mit verifizierten Domains zu verknüpfen. Dieser Schritt ist notwendig, um Pioneers einen zusätzlichen Datenpunkt zu bieten, um zu bewerten, ob ein Token tatsächlich mit einem Projekt, Unternehmen oder Entwickler assoziiert ist.
Das Team warnte, dass dies keine Vertrauenswürdigkeit garantiert, aber es hilft, klarere Informationen zu bieten und die Chancen auf Fehlrepräsentationen zu reduzieren.
Bessere Token-Rankings
Abgesehen von den genannten Änderungen sagte das Core-Team, dass es begonnen habe, ein neues Liquiditäts-basiertes Token-Ranking-System zu testen, das die oft verwendete Marktkapitalisierungsmetrik ersetzt. Sie glauben, dass letztere leicht durch künstliche Knappheit oder ein geringes zirkulierendes Angebot manipuliert werden kann.
Das neue System hingegen sollte das tatsächliche Kapitalengagement innerhalb eines Token-Pools widerspiegeln und es erschweren, Rankings zu überhöhen, ohne erhebliche Mengen an Test-Pi einzusetzen.

