Die Internationale Grüne Woche in Berlin öffnet ihre Türen
Am Freitag um 10.00 Uhr öffnet die 88. Ausgabe der Internationalen Grünen Woche in Berlin ihre Tore für Besucherinnen und Besucher. Bis zum 28. Januar haben Interessierte die Möglichkeit, auf dem Messegelände Spezialitäten der Ernährungsindustrie zu probieren und Tiere zu streicheln.
Subventionskürzungen und Proteste von Bauern im Fokus
Die diesjährige Agrarmesse wird von der Debatte über Subventionskürzungen in der Landwirtschaft und den bundesweiten Protesten von Bauern dominiert. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) wird möglicherweise bei seinem Messerundgang am Freitagmorgen auch Kritik an der Bundesregierung zu hören bekommen. Özdemir hatte die Grüne Woche am Donnerstagabend offiziell eröffnet und die Landwirtschaft als "wichtigen Teil unserer Gemeinschaft in ländlichen Räumen" gelobt. Er betonte auch die Bedeutung, ländliche Räume zu stärken, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und den Einfluss radikaler Kräfte zu begrenzen. Dennoch äußerte Bauernpräsident Joachim Rukwied Kritik und bemängelte, dass die Politik das Gespräch mit den Bürgern auf dem Land vernachlässige.
Interesse an handwerklichen Berufen in Land- und Ernährungswirtschaft
Rund 1400 Aussteller aus 60 Ländern präsentieren sich auf der diesjährigen Messe. Die Veranstalter hoffen auf einen Anstieg der Besucherzahlen um etwa 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Messe-Chef Mario Tobias ist zuversichtlich, dass die Marke von 300.000 Gästen problemlos erreicht werden kann. Als besondere Highlights nennt Tobias die vergrößerte Blumenhalle, die Tierhalle und eine Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler, die Interesse an handwerklichen Berufen in der Land- und Ernährungswirtschaft haben.
Öffnungszeiten der Grünen Woche
Die Internationale Grüne Woche ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Am 26. Januar bleibt die Messe bis 20.00 Uhr zugänglich. (eulerpool-AFX)

