Wie der US-Iran-Konflikt die Preise von Bitcoin, Ethereum und Dogecoin beeinflusst
Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und Iran hat erhebliche Auswirkungen auf die Volatilität der Kryptowährungsmärkte, insbesondere auf Bitcoin, Ethereum und Dogecoin. Trotz der Unsicherheiten zeigt sich jedoch eine Rückkehr zur Risikobereitschaft, da das offene Interesse steigt und der Bitcoin-Kurs auf ein neues Mehrmonatshoch klettert.
Einfluss des US-Iran-Konflikts auf die Kryptowährungspreise
Der Krypto-Analyst Michaël van de Poppe hat in einem Beitrag darauf hingewiesen, dass der Konflikt zwischen den USA und Iran weiterhin die Marktvolatilität antreibt. Er bemerkte, dass es keinen klaren Weg für positive Kursentwicklungen bei Bitcoin, Ethereum und Dogecoin geben wird, solange diese Unsicherheiten bestehen. Allerdings fügte er hinzu, dass die US-Wirtschaft „ausreichend schwach“ sei und die Federal Reserve gezwungen sein könnte, erneut Geld zu drucken, was sich positiv auf diese risikobehafteten Vermögenswerte auswirken könnte.
Die Preise von Bitcoin, Ethereum und Dogecoin haben sich bisher trotz des Konflikts gehalten, wobei Bitcoin gestern auf ein Mehrmonatshoch von $76.000 gestiegen ist. Dies geschieht, während Marktteilnehmer ein baldiges Ende des Krieges einpreisen, trotz des fragilen zweiwöchigen Waffenstillstands. US-Präsident Donald Trump erwähnte kürzlich, dass innerhalb der nächsten zwei Tage eine weitere Runde von Friedensgesprächen stattfinden könnte, was ebenfalls zu einer positiven Stimmung beigetragen hat.
Interessanterweise hat die Risikobereitschaft während des US-Iran-Konflikts zugenommen, was ebenfalls zur Rallye der Preise von Bitcoin, Ethereum und Dogecoin beiträgt. Die On-Chain-Analyseplattform Santiment stellte fest, dass die Rallye von BTC und ETH auf ihre höchsten Niveaus seit Anfang Februar mit zunehmendem Optimismus einhergeht, da Margin- und gehebelte Positionen schnell aufgebaut werden.
Santiment enthüllte, dass das offene Interesse an Bitcoin in sieben Wochen um 59% gestiegen ist, während das von Ethereum im gleichen Zeitraum um 45% zugenommen hat. Die Plattform bemerkte, dass dies das wachsende Vertrauen der Händler widerspiegelt, aber auch ein höheres Risiko mit sich bringt, da überfüllte gehebelte Trades schnell aufgelöst werden können. Sie fügten hinzu, dass Märkte oft volatiler werden, wenn das offene Interesse zusammen mit den Preisen steigt, was plötzliche Bewegungen in beide Richtungen wahrscheinlicher macht.
Analyst warnt, dass Bitcoin noch keinen Boden gefunden hat
Der Krypto-Analyst Colin hat gewarnt, dass trotz der Erholung der Preise von Bitcoin, Ethereum und Dogecoin im Zuge des US-Iran-Konflikts ein Bärenmarktboden wahrscheinlich noch nicht erreicht wurde. Er wies darauf hin, dass das $60.000-Februar-Tief für Bitcoin nur vier Monate in einem typischen 12-monatigen Zyklus liegt, weshalb er glaubt, dass dieses Preisniveau nicht der Boden des Bärenmarktes ist.
Der Analyst räumte ein, dass der Bärenmarkt diesmal kürzer sein könnte, jedoch nicht um zwei Drittel des normalen Bärenzyklus. Er bemerkte auch, dass der bisherige Rückgang von Bitcoin von seinem Oktober 2025-Hoch nur 53% beträgt, verglichen mit den 77% Einbrüchen in früheren Zyklen. In diesem Zusammenhang sagte Colin: „The $60k bottom is *statistically unlikely* to be the bottom.“

