Deutschland stärkt globale Pandemievorsorge: Gesetzespläne im Fokus
Die Bundesregierung hat wichtige Gesetzespläne verabschiedet, die die internationale Gesundheitsvorsorge stärken sollen. Ziel ist es, die neuen Regelungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf nationaler Ebene zu implementieren.
Diese Anpassungen betreffen insbesondere den Informationsaustausch und die Bereitstellung von Laborkapazitäten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken von der CDU unterstrich die Notwendigkeit einer besseren Vorbereitung auf globale Gesundheitskrisen, eine Lehre aus der Corona-Pandemie. Informationen über Ursprung und Verlauf von Krankheitsausbrüchen sollen schnell zugänglich sein.
Labore und Krankenhäuser weltweit müssen in der Lage sein, mit neuen Infektionskrankheiten umzugehen, was nur durch eine enge internationale Zusammenarbeit gelingen kann. Ein zentraler Punkt der Gesetzespläne sieht vor, dass die WHO bei potenziellen internationalen Gesundheitsnotlagen informiert wird.
Zudem wird von den Mitgliedstaaten gefordert, grundlegende Kapazitäten wie Labordiagnostik und Risikokommunikation aufrechtzuerhalten. Wichtigerweise bleiben Deutschlands Souveränität und nationale Schutzmaßnahmen unangetastet, so das Gesundheitsministerium. Die Gesetzesinitiative wird nun dem Bundestag und Bundesrat zur weiteren Beratung vorgelegt.

