Deutschland engagiert sich mit Eurofightern im neuen Nato-Arktiseinsatz
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat verkündet, dass Deutschland in einem ersten Schritt vier Eurofighter zur Unterstützung des neuen Nato-Einsatzes in der Arktis bereitstellt. Diese Entscheidung fiel am Rande eines Treffens der EU-Verteidigungsminister in Brüssel. Neben der Bereitstellung der Kampfjets wird die Bundeswehr auch Luftbetankungskapazitäten zur Verfügung stellen. Pistorius stellte klar, dass weitere Maßnahmen in Abstimmung mit den Nato-Partnern geschehen werden. Die strategische Bedeutung der Arktis und des hohen Nordens für die Sicherheit Europas und Nordamerikas wurde von Pistorius hervorgehoben.
Insbesondere die Giuk-Lücke, welche sich zwischen Grönland, Island und Großbritannien erstreckt, spielt eine Schlüsselrolle für den Zugang zum Nordatlantik. Dies gilt auch für mögliche Bewegungen russischer U-Boote. Der Nato-Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich hat den Einsatz unter dem Namen 'Arctic Sentry' (Wächter der Arktis) initiiert.
Ziel dieser Mission ist es, eines der strategisch wichtigsten und klimatisch herausforderndsten Gebiete zu sichern. Darüber hinaus soll der Einsatz zur Beruhigung der durch den früheren US-Präsidenten Donald Trump angeheizten Konflikte um Grönland beitragen.

