Deutscher Computerspielpreis: GAME fordert Neuausrichtung des DCP
19. Mai 2014, 16:22 Uhr · Quelle: FREI
Der GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. hat sich für eine Neuausrichtung der Auszeichnung Deutscher Computerspielpreis ausgesprochen. In einer offiziellen Mitteilung fordert GAME „ein Umdenken bei der Ausgestaltung“ des Preises. Der unterlag in diesem und den vergangenen Jahren einer kontroversen Diskussion bezüglich seiner Statuten und der Frage, wen er überhaupt auszeichnen bzw. fördern soll. Geschäftsführer Thorsten Unger sehe in dem Zuständigkeitswechsel in das Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die „große Chance“ für einen Neustart, heißt es.
„Wir freuen uns, dass dem GAME seitens des Bundesministers Alexander Dobrindt und der parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär versichert wurde, dass der Preis von Grund auf neu überdacht wird”, so Unger. Nun müssten die beiden im Koalitionsvertrag behandelten Themen "Stiftung Digitale Spielkultur" und "Deutscher Computerspielpreis" „weiterentwickelt“ werden, fordert GAME. Als kulturpolitische Fördermaßnahme des Bundes müsse der DCP schwerpunktmäßig als Stärkung der deutschen Branche verstanden werden. Auch sollten Themen wie die "Nichtauszeichnungsmöglichkeit" von USK18-Spielen neu überdacht werden.
Der Bundesverband begrüßt explizit die von Bundesminister Dobrindt zugesicherte Integration des Themas "Computerspiele" in das Handlungsfeld "Digitale Gesellschaft, Forschung, Bildung und Kultur" im Rahmen des Strategieprojektes "Digitale Agenda 2017". „Wir sind froh, dass die von uns geforderte Integration von Computerspielen in die 'Digitale Agenda' in einem auf Kultur ausgerichteten Handlungsfeld durch das Ministerium im Rahmen der Veranstaltung am vergangenen Donnerstag so positiv und umfangreich bestätigt wurde“, so Unger weiter. „Sehr gerne nehmen wir das Angebot zur aktiven Mitwirkung an und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“
Gleichzeitig müssten Computerspiele als Technologie- und Innovationsmotor der digitalen Industrie stärker gefördert werden. „Die Rolle deutscher Produzenten von Computerspielen im internationalen Vergleich kann getrost als stark entwicklungsfähig angesehen werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, die bereits früh erkannt haben, dass aktive Förderung in diesem Sektor auch Wirtschaftskraft und Technologie-Vorsprung treibt. Wir stellen uns der Aufgabe, dies auch in Deutschland zu verändern”, fügt GAME-Vorstandsvorsitzender Dr. Florian Stadlbauer hinzu.
„Wir freuen uns, dass dem GAME seitens des Bundesministers Alexander Dobrindt und der parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär versichert wurde, dass der Preis von Grund auf neu überdacht wird”, so Unger. Nun müssten die beiden im Koalitionsvertrag behandelten Themen "Stiftung Digitale Spielkultur" und "Deutscher Computerspielpreis" „weiterentwickelt“ werden, fordert GAME. Als kulturpolitische Fördermaßnahme des Bundes müsse der DCP schwerpunktmäßig als Stärkung der deutschen Branche verstanden werden. Auch sollten Themen wie die "Nichtauszeichnungsmöglichkeit" von USK18-Spielen neu überdacht werden.
Der Bundesverband begrüßt explizit die von Bundesminister Dobrindt zugesicherte Integration des Themas "Computerspiele" in das Handlungsfeld "Digitale Gesellschaft, Forschung, Bildung und Kultur" im Rahmen des Strategieprojektes "Digitale Agenda 2017". „Wir sind froh, dass die von uns geforderte Integration von Computerspielen in die 'Digitale Agenda' in einem auf Kultur ausgerichteten Handlungsfeld durch das Ministerium im Rahmen der Veranstaltung am vergangenen Donnerstag so positiv und umfangreich bestätigt wurde“, so Unger weiter. „Sehr gerne nehmen wir das Angebot zur aktiven Mitwirkung an und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“
Gleichzeitig müssten Computerspiele als Technologie- und Innovationsmotor der digitalen Industrie stärker gefördert werden. „Die Rolle deutscher Produzenten von Computerspielen im internationalen Vergleich kann getrost als stark entwicklungsfähig angesehen werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, die bereits früh erkannt haben, dass aktive Förderung in diesem Sektor auch Wirtschaftskraft und Technologie-Vorsprung treibt. Wir stellen uns der Aufgabe, dies auch in Deutschland zu verändern”, fügt GAME-Vorstandsvorsitzender Dr. Florian Stadlbauer hinzu.

