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Deutsche Wirtschaft bewertet Leistungen der Bundesregierung kritisch

05. Februar 2026, 11:05 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
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Foto: sergeitokmakov via Pixabay
Die gegenwärtige Stimmung in der deutschen Wirtschaft gegenüber der Regierungskoalition aus Union und SPD erreicht einen besorgniserregenden Tiefpunkt. Eine außergewöhnliche Erhebung des renommierten Ifo-Instituts verdeutlicht die Unzufriedenheit: Etwa 6.300 Unternehmen bewerteten die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Regierung mit einem ernüchternden Durchschnitt von 4,2 auf der Skala des deutschen Schulnotensystems.

Die gegenwärtige Stimmung in der deutschen Wirtschaft gegenüber der Regierungskoalition aus Union und SPD erreicht einen besorgniserregenden Tiefpunkt. Eine außergewöhnliche Erhebung des renommierten Ifo-Instituts verdeutlicht die Unzufriedenheit: Etwa 6.300 Unternehmen bewerteten die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Regierung mit einem ernüchternden Durchschnitt von 4,2 auf der Skala des deutschen Schulnotensystems. Besonders die Sozial- und Rentenpolitik geriet in die Kritik und erhielt die unterdurchschnittliche Bewertung von 4,6, womit sie als das Schlusslicht fungiert.

Klaus Wohlrabe, der für die Ifo-Umfragen verantwortlich zeichnet, betont den eklatanten Mangel an sichtbaren Fortschritten in wichtigen wirtschaftspolitischen Bereichen, was sich in den unvorteilhaften Bewertungen widerspiegelt. Auch in den Bereichen Arbeitsmarkt, Industrie, Energie und Klima ist die Kritik offensichtlich, da diese mit Noten zwischen 4,1 und 4,2 abschnitten. Etwas besser, wenn auch keineswegs zufriedenstellend, wurde die Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz in den Bereichen Finanzen, Infrastruktur und Digitalisierung bewertet, wobei hier die Note 4,0 vergeben wurde.

Diese kritischen Bewertungen ziehen sich konsistent durch sämtliche Wirtschaftszweige. Kein Politikfeld zeigte dabei nennenswerte Abweichungen in der Beurteilung. Die über alle wirtschaftspolitischen Themenfelder hinweg gleichmäßige kritische Betrachtung seitens der Unternehmen illustriert eine tiefgreifende Unzufriedenheit, ohne dass spezifische Bereiche besonders negativ oder positiv hervorstechen, wie Klaus Wohlrabe und sein Team in ihrem aufschlussreichen Bericht mit dem Titel "Versetzungsgefährdet?" darlegen.

Zudem hatten die befragten Unternehmen Gelegenheit, ihre Ansichten über den dringendsten wirtschaftspolitischen Handlungsbedarf zu äußern. An erster Stelle steht der Wunsch nach Bürokratieabbau und Deregulierung, wie beeindruckende 40,4 Prozent der Umfrageteilnehmer betonten. Unmittelbar darauf folgen die Forderungen nach umfassenden Reformen im Steuerwesen, die sowohl Steuersenkungen als auch eine Vereinfachung des Steuersystems umfassen. Diese Ergebnisse untermauern die weit verbreitete Frustration innerhalb der deutschen Wirtschaft gegenüber der gegenwärtigen Regierungspolitik und verdeutlichen die Notwendigkeit umgehender politischer Anpassungen.

Finanzen / Wirtschaft / Ifo-Institut / Bundesregierung / Wirtschaftspolitik / Umfrage / Reformen
[InvestmentWeek] · 05.02.2026 · 11:05 Uhr
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