Deutsche Pfandbriefbank verschiebt Gewinnziel: Lange Bremsstrecke im US-Geschäft drückt auf die Bilanz

Das renommierte Analysehaus Warburg Research hat die Bewertung der Deutschen Pfandbriefbank auf einem stabilen 'Buy'-Niveau belassen und das Kursziel auf 7 Euro fixiert. Anlass ist die kürzlich erfolgte Anpassung der finanziellen Zielsetzungen des Unternehmens für das Jahr 2027.
Der Immobilienfinanzierer zieht seinen Blick in Richtung Zukunft und räumt ein, dass der Rückzug aus dem US-Markt mehr Zeit in Anspruch nimmt als zunächst angenommen. Analyst Andreas Pläsier hebt hervor, dass die US-amerikanischen Kosten durch die notwendige Risikovorsorge und die schleppende Erholung der Marktbedingungen drückend wirken. Diese Faktoren stellen die Bank vor größere Herausforderungen als ursprünglich kalkuliert.
Die Einnahmen aus dem europäischen Gewerbeimmobiliensektor könnten die Verluste aus dem strukturellen Rückgang des US-Geschäfts daher nur gemächlich ausgleichen. Dennoch sieht Warburg Research weiterhin Potenzial für den Finanzierer und hält am optimistischen Kursziel fest.

