Deutsche Bahn: Ein schienengebundenes Trauerspiel in Bundeshand
Die Deutsche Bahn befindet sich in einem langwierigen Drama, dessen Wurzeln tief im politischen Boden verankert sind. Hauptverantwortlich für die Missstände des einstigen Vorzeigeunternehmens ist der Eigentümer selbst: der Bund. Dieser steuerte die Geschicke seines Unternehmens über Jahrzehnte hinweg auf holprige Gleise.
Besonders die Verkehrsminister aus den Reihen der CSU, darunter Ramsauer, Dobrindt und Scheuer, gaben dem Unternehmen mit ihrer Sparpolitik den Rest. Sie versagten darin, der Bahn den notwendigen finanziellen Push zu geben und setzten mit ihren Maßnahmen Fehlentwicklungen in Gang. Während andere Länder konsequent in ihre Schienennetze investierten und somit moderne sowie pünktliche Zugverbindungen sicherstellten, sah Deutschland als einst führende Bahnnation im internationalen Vergleich immer blasser aus.
Die Herausforderung, vor der die Deutsche Bahn nun steht, ist eine direkte Folge jahrzehntelanger Fehlentscheidungen. Ein effektives, leistungsfähiges und vor allem pünktliches Schienennetz bleibt für Deutschland bislang ein unerfüllter Traum.

