Der Euro erlebt leichten Kursrutsch an den Devisenmärkten
Am Freitag zeigte sich der europäische Devisenmarkt von seiner volatileren Seite. Die Europäische Zentralbank (EZB) justierte den Referenzkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar leicht nach unten auf 1,1712, nachdem dieser am Vortag noch bei 1,1719 gelegen hatte. Der wertvolle Greenback erfuhr somit eine geringfügige Verteuerung, was sich in einem Kurs von 0,8538 Euro pro Dollar niederschlug, während dieser zuvor noch bei 0,8533 Euro lag.
Parallel dazu erfuhr der Euro im Verhältnis zu anderen bedeutenden internationalen Währungen stärkere Schwankungen. Gegenüber dem britischen Pfund, so die EZB, notierte der Euro jetzt bei 0,87600, während er tags zuvor noch bei 0,87460 gelegen hatte. Auch der japanische Yen reagierte auf die Euro-Schwäche: Hier wurde ein neuer Referenzkurs von 184,15 Yen, im Vergleich zu früher 182,55 Yen, festgelegt. Abgerundet wird das Wechselkursbild durch eine leichte Bewegung gegenüber dem Schweizer Franken, wobei der Euro bei einem Referenzwert von 0,9318 lag, leicht angehoben von vorher 0,9316.

