Death Stranding 2: On the Beach – PC-Version bringt Raytracing und einen neuen Schwierigkeitsgrad, der es in sich hat
Hideo Kojima hat schon immer ein Gespür dafür gehabt, die Grenzen des Machbaren zu verschieben – und mit der PC Version von Death Stranding 2: On the Beach scheint er genau das erneut zu tun. Der Release rückt näher, und was Kojima Productions jetzt über technische Finessen und einen brandneuen Schwierigkeitsgrad verrät, dürfte sowohl hartgesottene Fans als auch Technikbegeisterte aufhorchen lassen. Eines ist schon jetzt klar: Das war noch längst nicht alles.
Raytracing, das weit über Wasser hinausgeht
Die PC-Version von Death Stranding 2: On the Beach unterstützt Raytracing in zwei wesentlichen Bereichen: Reflektionen und Umgebungsverdeckung. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die Raytracing-Reflektionen nicht nur auf Wasseroberflächen beschränkt sind, sondern sich auch auf Teer erstrecken – jene bedrohliche, ölige Masse, die das Spielgeschehen so oft begleitet. Das verleiht etwa dem Kampf gegen Neil eine zusätzliche visuelle Wucht, die auf herkömmlichem Weg schlicht nicht erreichbar wäre. Dazu kommt die Raytracing-Umgebungsverdeckung, die für realistischere Schattenwürfe in Spalten, Ecken und zwischen Objekten sorgt. Wer also auf maximale Bildqualität setzt, hat mit dieser Option einen deutlichen Schritt nach vorn. Auffällig: Kojima Productions betont ausdrücklich, dass Raytracing nicht in die Systemanforderungen eingerechnet wird – es ist also ein optionales Sahnehäubchen für leistungsfähige Rechner.
Ein Schwierigkeitsgrad für die Unerschrockenen
Gleichzeitig mit dem PC-Launch erscheint ein kostenloses Update für alle Plattformen – PC und PlayStation 5 gleichermaßen. Dessen Herzstück ist der neue Schwierigkeitsgrad „To The Wilder“, der laut Kojima Productions die Trägerfähigkeiten bis ans Äußerste fordert: gnadenlose Umgebungen, tödliche Gegner und Aufträge, die alles an Einfallsreichtum abverlangen, was man aufbringen kann. Was genau dahintersteckt, bleibt bewusst im Dunkeln – die Überraschung soll gewahrt bleiben. Wichtig zu wissen: Wer sich für diesen Modus entscheidet, kann den Schwierigkeitsgrad nachträglich nicht mehr ändern. Und ein exklusiver Ingame-Gegenstand oder eine besondere Belohnung wartet am Ende auch nicht – abgesehen von einem, wie es heißt, „wahrlich unbezahlbaren“ Gefühl der Befriedigung. Klingt nach einer Herausforderung für alle, die Kojima beim Wort nehmen wollen.
Neues Trainingsareal und ein besonderer Gast
Das Update bringt außerdem ein neues virtuelles Trainingsareal namens „Trapped in a Strange Realm“, in dem du Kämpfe gegen Neil erneut bestreiten kannst. Wer diese Herausforderungen meistert, schaltet neue Stirnbänder für Sam frei – eine Anspielung, die unweigerlich an die legendären Bandanas aus der Metal-Gear-Reihe erinnert. Wer auf das klassische Schleichen und Meistern steht, wird hier auf seine Kosten kommen. Doch damit nicht genug: Der Chirale Kater – ein mysteriöser, flauschiger Begleiter – stattet Sams Privatgemach gelegentlich einen Besuch ab. Wer das pelzige Wesen lieber in freier Wildbahn antrifft, kann dank der überarbeiteten Fotomodus-Funktionen nun auch Bilder mit ihm schießen. Ein kleines, charmantes Detail, das zeigt, wie viel Liebe in diesem Update steckt.


