DAX ohne klare Richtung - BMW-Prognose enttäuscht Anleger
Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich in dieser Handelswoche weiterhin stabil, jedoch ohne bedeutende Impulse. Bereits zu Handelsbeginn signalisierte der X-Dax für den DAX ein leichtes Plus bei 24.400 Punkten. Die Erwartungen für das Eurozonen-Leitbarometer EuroStoxx 50 sind ebenfalls neutral.
In den vergangenen Tagen bewegte sich der DAX in einer engen Spanne zwischen 24.250 und 24.500 Punkten. Die Veröffentlichung des Protokolls der letzten US-Notenbanksitzung könnte jedoch Bewegung in den Markt bringen, voraussichtlich jedoch erst am Donnerstag. Analyst Frank Sohlleder von Activtrades betont, dass der Markt weiterhin fest von einer US-Zinssenkung Ende Oktober ausgeht, während das Protokoll diesbezüglich entscheidende Hinweise liefern könnte.
Unterdessen enttäuschte BMW mit einer gesenkten Jahresprognose die Anleger, was zu einem vorbörslichen Kursrückgang von 3,4 Prozent auf Tradegate führte. Auch Mercedes-Benz verzeichnete mit einem Verlust von 2 Prozent signifikante Kursverluste.
Aurubis sah sich nach einem Kursanstieg am Vortag mit Gewinnmitnahmen konfrontiert, was zu einem Rückgang von 2,9 Prozent auf Tradegate führte. Marktprognosen für den Kupferkonzern lagen bereits am oberen Ende der Unternehmensprognosen für das Geschäftsjahr 2025/26.
Bei Sartorius sorgte eine Herabstufung durch die Berenberg Bank für Verunsicherung, was einen Kursrückgang von 2,4 Prozent auf Tradegate zur Folge hatte. Analyst Harry Gillis betonte, dass begrenzte Möglichkeiten für Zukäufe aufgrund der Verschuldung des Unternehmens Sorgen bereiten könnten.
Im Gegensatz dazu wurden RWE-Aktien nach einer Hochstufung durch Exane BNP mit einem leichten Plus von 0,6 Prozent auf Tradegate gehandelt, was dem Energieversorger eine positive Marktentwicklung beschert.

